Nein, israelischen Kindern wird NICHT beigebracht, Nicht-Juden zu töten

Das Haupthindernis für echten Frieden

Nein, israelischen Kindern wird NICHT beigebracht, Nicht-Juden zu töten
Nati Shohat/Flash 90.

Bild: Werden hier Kinder zu Mördern erzogen?

 

Die Bevölkerung zum Frieden zu erziehen, sollte einer der Eckpfeiler des israelisch-palästinensischen Friedensprozesses sein. Jeder Seite wurde die Verpflichtung auferlegt, ihr Volk auf eine friedliche Koexistenz nach dem jahrzehntelangen Konflikt vorzubereiten.

Zu den Hauptbeschwerden Israels in Bezug auf den Friedensprozess gehört heute, dass die Palästinensische Autonomiebehörde systematisch versagt hat, diese Bedingung für den Frieden zu erfüllen. Tatsächlich hat die antijüdische Hetze in den palästinensischen Schulen und Medien seit der Unterzeichnung der “Osloer Verträge” maßgeblich zugenommen, wodurch der Frieden noch weiter außer Reichweite gerät.

Ein Paradebeispiel dafür gab es diese Woche, als ein angeblicher palästinensischer “Militärexperte” die haarsträubende Behauptung aufstellte, dass alle Juden alle Araber hassen würden und dass die Rabbiner jüdischen Kindern den unerschütterlichen Wunsch einflößen würden, alle Nicht-Juden zu töten.

“Die Israelis trainieren ihre Kinder dazu, Waffen zu tragen. Unsere Kinder tragen keine Waffen… Sie dagegen bilden sie mit Waffen aus und trainieren sie nach dem Prinzip: ‘Tötet jeden, der nicht jüdisch ist.’ Die Rabbiner indoktrinieren die Kinder Israels: ‘Tötet jeden, der nicht jüdisch ist’,” behauptete Wasef Erekat, der als eine Art “Militärexperte” dient. [Übersetzung von Palestinian Media Watch]

Bevor ich fortfahre, möchte ich anmerken, wie leicht die Behauptungen des Herrn Erekat zu entlarven sind. Meine eigenen sieben Kinder werden im israelischen Schulsystem erzogen und ausgebildet, und nicht ein einziges Mal haben sie Waffentraining erhalten. Außerdem sind sie nicht jüdisch, und jeder in ihrem Umfeld weiß das. Und trotzdem hat noch niemand versucht, sie zu ermorden. Also, entweder lügt Herr Erekat, dass sich die Balken biegen, oder die Indoktrination, von der er behauptet, dass jedes Kind in Israel ihr unterworfen sei, greift nicht.

All dies wäre ja kein Problem, wenn es sich hier nur um einen einzelnen Verschwörungstheoretiker handeln würde, der seinen Unsinn ablässt. Jeder hat ein Recht auf seine eigenen Ansichten, egal wie verdreht oder von der Realität abgekoppelt sie sind. Aber das ist nicht das, was in diesem und so vielen anderen ähnlichen Fällen passiert ist. Was diese Situation so gefährlich macht, ist die Tatsache, dass Herr Erekat, wie so viele andere Propagandisten, vom palästinensischen Regime als einflussreiche Stimme hochgehalten wird und ihm eine Plattform im regierungskontrollierten palästinensischen Fernsehen gewährt wird, um die Bevölkerung einer Gehirnwäsche zu unterziehen, damit sie niemals den verhassten Juden vertraut.

 

Und was ist mit seinen Behauptungen?

 

Gibt es einige wenige Rabbiner, die die Araber hassen und diese Einstellung vielleicht an ihre Schüler weitergeben? Sicher, solche Leute gibt es in jeder Gesellschaft. Aber in Israel existieren sie am Rande, und ihnen wird von den staatlichen Behörden sicher keine Plattform gewährt. Sollten sie mit ihren Hasstiraden an die Öffentlichkeit gehen, müssen sie sogar mit strafrechtlicher Verfolgung rechnen.

Wenn das auch in der Palästinensischen Autonomiebehörde so wäre, dann wären wir dem Frieden vielleicht schon näher.

 

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