MitgliederNapoleon und die messianischen Wehen

Schon zur Zeit von Napoleon Bonaparte (1769-1821) hingen manche Christen der Idee an, das Wiederkommen des Messias mit einer Eroberung von Eretz Israel zu beschleunigen.

von Aviel Schneider |
Foto: Israelische Nationalbibliothek

Die israelische Nationalbibliothek präsentiert derzeit einen Brief, der im Jahr 1799 an den Patron des französischen Kaisers adressiert ist. Der Brief stammt von einem frommen Protestanten aus Irland. Thomas Corbet rebellierte gegen England und trat, gemeinsam mit seinem Bruder William, Napoleons Armee bei. In seinem Brief an Paul de Barras, einen französischen Politiker und Mitglied des Direktoriums, begründet Corbet, weshalb Napoleon die Juden zu seiner Israel-Mission mitnehmen sollte.

 

„Ich schlage Napoleon vor, die Juden aufzurufen, an dem Eroberungszug von Eretz Israel teilzunehmen. Erst einmal haben die Juden sehr viel Geld, und zweitens werden sich die Juden bestimmt freuen, in die Heimat ihrer Vorväter zurückzukehren. 1800 Jahre lang wurden Juden weltweit diskriminiert, sie leiden und haben keine Rechte. Ihre Situation wird sich auch nicht verbessern, es sei denn, sie kehren in ihre Heimat Israel zurück und leben dort wieder als nationales Volk.“ Corbets Brief ist eine kleine Sensation in der neuen Ausstellung der Nationalbibliothek in Jerusalem mit über tausend Dokumenten, Karten und andere Exponaten aus Napoleons Eroberungszug im Heiligen Land....

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