MitgliederMomente der Ehrfurcht

Mir ist es nicht oft passiert, dass ich so etwas wie eine heilige Ehrfurcht gespürt hätte.

Foto: Israel Heute

Aber von zwei Momenten kann ich doch erzählen. Momente, in denen mich etwas unaussprechlich Heiliges erfüllte. Einer dieser Moment war, als vor gut einem Monat mein Vater starb. Mein Vater, sein Name war Zidkijahu, war in seinen letzten beiden Lebensjahren sehr krank. Die letzte Zeitspanne konnte er zu Hause verbringen. Eines Tages rief Mutter an, als Aviel und ich gerade auf dem Weg zur Arbeit waren. Sie sagte: Zidki bewegt sich nicht mehr.

 

Wir fuhren sofort hin. Vater lag ganz still auf seinem Bett, die Augen geschlossen, der Mund leicht geöffnet. Er sieht so gut aus, dachte ich. Wir standen um sein Bett herum, hatten Mühe, zu glauben, dass er gegangen war. Ich weinte leise und sprach mit ihm, bettelte, er möge noch nicht gehen. Ich habe seine Hand genommen und ihn auf die Stirn geküsst. Da habe ich gespürt, wie alle Wärme seinen Körper verließ. Im Zimmer wurde das Weinen lauter, um mich wurde geflüstert, ab und zu klingelte ein Telefon. Dann kam es auf einmal, dieses starke...

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