Nachdem eine kleine Gruppe unter den Protestlern einen Brandsatz und Steine gegen das Gebäude warfen, wurde die Polizei gerufen, die die Demonstration mit Tränengas und Blendgranaten auflöste.
Vertreter verschiedener Kirchen in Haifa erhoben Beschwerde bei Gericht und verlangten die Entfernung der blasphemischen Kunstwerke. Die Ausstellung zeigte neben der gekreuzigten Ronald McDonald Figur unter anderem auch eine Barbiepuppe in den Armen der Jungfrau Maria. Wochenlang beriefen sich Museumsvertreter und selbst Regierungsangestellte auf die künstlerische Freiheit.
Wir haben mit Josef Haddad gesprochen, einem arabischen Christen aus Haifa, der sich an den Protesten beteiligt hat. „Mir ist Meinungsfreiheit sehr wichtig, aber es gibt auch so etwas wie Respekt“, sagte uns Haddad. „Es gibt Grenzen, die nicht überschritten werden sollten. Wenn jemand den Glauben der Juden verletzt, ist das ganz einfach falsch. Meinungsfreiheit ist das eine, aber wenn das, was man sagt, Millionen von Menschen und ihren Glauben an Gott verletzt, dann ist das schlicht und einfach falsch. Insbesondere in einem Land wie Israel, wo der Glaube der Juden und Christen seinen Ursprung nahm.“
„Dies ist auch einer der Gründe,...
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