MitgliederLebensmarsch

Anlässlich des Lebensmarsches in Polen sing Juden aus aller Welt in das europäische Land geströmt.

Foto: Israel Heute

Der Anblick all dieser Menschen mit ihren blauen Jacken und dem Schriftzug „Lebensmarsch“ war etwas Ergreifendes und signalisierte Einheit.

 Mit Daniela Epstein zusammen besuchte ich am Tag zuvor, einem Freitagabend, die Synagoge in Warschau. Dort trafen wir Juden aus aller Welt. Auch wenn viele von ihnen kein Hebräisch sprachen, kennt man doch die Gebete in der biblischen Sprache. Eindrucksvoll auch der Chor der israelischen Armee, der in himmlischen Tönen Psalmen und die übliche Liturgie sang.

 Am nächsten Tag machten wir uns mit unserer Gruppe von Warschau aus auf die Reise, die uns zunächst zur Gedenkstätte von Janusz Korczak, einem polnischen Arzt, Autor und Pädagogen führte. Korczak hatte mit jüdischen Waisenkindern gearbeitet. Als sie in ein Todeslager verfrachtet werden sollten, ging er, statt sein Leben zu schonen, mit ihnen in den Tod. Seine Gedenkstätte, eine Eisenskulptur in Form eines Baumstammes mit abgehackten Ästen, aus denen ein neues Blatt wächst, das Blatt der Hoffnung, erinnert an den Tod von 500.000 jüdischen Kindern während des Holocaustes.

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