MitgliederKonzentrationslager in Jemen: Die „Deklaration der Erlösung”

Inwiefern hatte Mufti Amin Al Husseini (1893-1974) Anteil an der Vernichtung der Juden und Planung der so genannten Endlösung im Zweiten Weltkrieg?

von Aviel Schneider |
Foto: Wikimedia Commons

Der Großmufti von Jerusalem war arabischer Nationalist und Präsident des Obersten Islamischen Rates. Er war auf zwei Ebenen aktiv, um das Ziel des palästinensischen Nationalismus zu erreichen. Zuerst versuchte er, mit etlichen religiösen Tagungen die moslemische Welt zu einen, um, wie er sagte, den Status Jerusalems als islamische Stadt zu festigen. Parallel unternahm der Mufti diplomatische Anstrengungen, um die jüdische Einwanderung zu stoppen.

 

Amin Al‑Husseini war eine Schlüsselfigur im arabischen Raum. Er versuchte, arabische Staatsführer dahingehend zu beeinflussen, dass sie jüdische Gemeinden diskriminierten und möglichst zerstörten. Er versuchte alles, um Juden von Palästina fernzuhalten. Aus diesem Grund war in seinen Augen die Judenvernichtung in Europa eine geniale Idee.

 

1936 besuchte der Jerusalemer Großmufti aus diesem Grund den Jemen. Davon berichten glaubhafte Zeugen, zum Beispiel der jemenitische Rabbiner Schalom Saadia Gamliél, der unter Imam Yahya Muhammad Hamid ad‑Bin Berater für jüdische Angelegenheiten im Jemen war. Yahya Muhammad Hamid ad-Bin war 1904 bis 1948...

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