Der 63‑Jährige wurde in London für seinen Roman „Kommt ein Pferd in die Bar“ (A horse walks into a bar) ausgezeichnet. „Jeder Satz in seinem Buch zählt, jedes Wort ist wichtig in diesem herausragenden Beispiel der Fertigkeit des Schriftstellers“, unterstrich der Vorsitzende der fünfköpfigen Jury, Nick Barley. Der Man-Booker-Preis ist der wichtigste Literaturpreis Großbritanniens, er wurde erstmals 1969 vergeben. Seit 2005 gibt es eine zweite Kategorie, den Man Booker International Prize. Damit werden alle zwei Jahre ausländische Werke ausgezeichnet, die ins Englische übersetzt worden sind.
In dem Roman geht es um den letzten Bühnenauftritt eines israelischen Stand-Up-Comedians in einem kleinen Dorf in Israel. Während der Vorstellung erinnert er sich an eine schicksalhafte Begebenheit aus seinem Leben und offenbart diese den Zuschauern. Grossman, 1954 in Jerusalem geboren, zählt zu den beliebtesten Autoren im Land. In Deutschland gewann Grossman bereits den Friedenspreis des deutschen Buchhandels. Seine...
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