Keine Hilfe für Hamas bis Israelische Soldaten zurückgebracht werden

Die Familien der Soldaten Hadar Goldin und Oron Shaul, deren Leichen von der Hamas festgehalten werden, erhoben am Donnerstag Einspruch gegen die Bitte der Palästinenser, internationale Kräfte bei der Suche nach fünf Terroristen mithelfen zu lassen.

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Die Familien der Soldaten Hadar Goldin und Oron Shaul, deren Leichen von der Hamas festgehalten werden, erhoben am Donnerstag Einspruch gegen die Bitte der Palästinenser, internationale Kräfte bei der Suche nach fünf Terroristen mithelfen zu lassen. die in dem Terrortunnel gefangen waren, den die israelische Armee Anfang der Woche gesprengt hatte.

Bild: Bilder von Oron Shaul und Hadar Goldin während einer Besprechung in der Knesset (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

„Wir hoffen, dass die israelische Regierung es nicht wagt, der Bitte der Hamas Gehör zu geben, solange sie Oron nicht zurückgeben“, sagte Familie Shaul in einer Erklärung nach Berichten, wonach das Rote Kreuz Israel dränge, es bei der Suche zu unterstützen. „Oron wurde in einen Tunnel entführt, den die Hamas-Kämpfer gegraben haben, und wird von ihnen drei Jahre lang in Gaza festgehalten, die Hamas erlaubt dem Roten Kreuz nicht, nach ihm zu suchen.“

Familie Goldin forderte Ministerpräsident Benjamin Netanjahu auf, Genehmigungen humanitärer Forderungen ausdrücklich von der Rückkehr von Hadar und Oron nach Israel abhängig zu machen.

„Jede israelische humanitäre Geste gegenüber der Hamas muss von der Rückkehr unserer Söhne nach Hause abhängig gemacht werden“, sagte Familie Goldin. „Wenn die israelische Regierung der Hamas zur Hilfe kommt, würde dies eine moralische Ungerechtigkeit und diplomatische Schwäche darstellen. Es kann nicht sein, dass die Regierung weiterhin den humanitären Launen der Hamas klein beigibt, während Israelische Soldaten von ihr festgehalten werden.“

Sowohl Shaul als auch Goldin, die während der Operation Zuk Eitan (Starker Fels) im Jahr 2014 in Gaza getötet wurden, wurden vom Oberrabbiner der IDF als gefallene Soldaten erklärt, deren Beerdigungsort unbekannt ist.

Bei der Tunnelexplosion am Montag wurden mindestens sieben Terroristen getötet und elf weitere verletzt, darunter führende islamische Dschihad- und Hamas-Kommandeure. Weitere fünf Terroristen gelten wie berichtet, als vermisst. Unter den Toten befanden sich auch Hamas-Kommandos, die nach ihrer Explosion in den Tunnel gingen, um die Verwundeten herauszuholen.

Nach den Aussagen der beiden Familien sprach der Generalkoordinator für Regierungsaktivitäten in den Gebieten (COGAT), Generalmajor Yoav Mordechai (Foto: IDF), mit Jacques De Maio, dem Leiter der Delegation des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Israel, und betonte „Israel würde keine Suchanstrengungen in der Sicherheitszone des Gazastreifens zulassen, ohne Fortschritte in der Frage der israelischen Kriegsgefangenen und MIAs zu erzielen.“

Unterdessen veröffentlichten die Al-Quds-Brigaden, der militärische Flügel des Palästinensischen Islamischen Jihad (PIJ), ein Video, in welchem Israel nach der Zerstörung des Terrortunnels gedroht wird. Das Video beginnt mit der Dokumentation der Beerdigungen einiger der bei der Tunnelexplosion getöteten Terroristen und geht weiter mit Bildern, die zeigen, wie die Mitglieder der Terror-Organisation Raketen am Eingang zu Tunneln platzieren und IDF-Arbeiten im Bereich des Sicherheitszauns beobachten.

Video der „Al-Quds-Brigaden“

Am Ende des Videos steht eine auf Hebräisch geschriebene Überschrift: „Die Zeit läuft ab.“

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