Besonders vor dem Zebrastreifen in der Ortsmitte. Von Jahr zu Jahr muss ich immer länger am Fußgängerüberweg warten, bis die Pilger endlich die Straße überquert haben. Sie kommen aus aller Herren Länder zur Quelle des Weinberges, um die Kirche zu besuchen, die Johannes dem Täufer gewidmet ist. Hier wurde der christlichen Tradition zufolge Johannes der Täufer geboren. Er war der Sohn des Zacharias und der Elisabeth. Lukas 1 berichtet uns davon, wie Maria, die Mutter Jesu, ihre Verwandte Elisabeth in den judäischen Bergen besuchte.
Heute besuchen Europäer, Chinesen, Afrikaner, Asiaten und Südamerikaner die Geburtsstätte des Johannes. Ich beobachte, wie sie hinter ihren Reiseführern hertrotten. Die Fähnchen in ihren Händen und ihr Aussehen verraten woher sie kommen. Der Zebrastreifen ist für mich wie ein Maß des israelischen Tourismus geworden. Vor über zehn Jahren habe ich noch nicht einmal...
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