In den letzten Jahren hatten die Amerikaner alle jüdischen Bauvorhaben in Ostjerusalem blockiert, was unter anderem die Wohnungspreise in der Stadt deutlich nach oben trieb. Nach dem Regierungswechsel in Washington wurde Israel nun grünes Licht für anstehende Bauvorhaben signalisiert.
Seit der Wiedervereinigung Jerusalems im Sechstagekrieg 1967 erweitert sich nun zum ersten Mal das offizielle Stadtgebiet Jerusalems, zur Zeit 12.500 Hektar groß. So wurde an den Bergabhängen zwischen Arnona und dem Kibbuz Ramat Rachel der Neubau von 2500 Wohnungen auf einer 25 Hektar großen Fläche genehmigt. Das Bauland am östlichen Südrand Jerusalems übergab das Innenministerium der Stadtverwaltung, zuvor gehörte es dem Kibbuz Ramat Rachel und dem Bezirk Jehuda.
„Zum Jubiläum ihrer Wiedervereinigung bekommt die Stadt Jerusalem ein Geschenk: Sie darf nun endlich wieder größer werden“, sagte Bürgermeister Nir Barkat. „Damit wollen wir junge Familien nach Jerusalem ziehen, womit Israels Hauptstadt gestärkt wird.“
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