Für diejenigen, die Israel noch nicht besucht haben, tut es uns leid, dass wir Ihnen einen schlechten Eindruck vom Heiligen Land und seinen Bewohnern vermitteln. Doch die Wahrheit ist nun einmal: Israel hat ein großes Müllproblem. Israelis verbringen ihre Zeit gern im Freien und viele von ihnen lassen dort, auch an Naturschauplätzen, ihren Müll zurück. Die Ufer des Sees Genezareth gehörten dabei zu den verdrecktesten Orten im Land, bis vor kurzem jedenfalls.
Ein aufgeweckter Neueinwanderer namens Jordan beschloss, etwas gegen die Vermüllung in Israel zu unternehmen und startete ein fortlaufendes Aufräumprojekt namens Beautiful Land Initiative – BLI. Dieses Projekt setzt er hauptsächlich mit Hilfe von christlichen Touristen aus den Nationen um. Als einheimische Passanten sahen, wie Christen sauber machten, reagierten sie schockiert.
Ich habe mich kürzlich mit Jordan auf dem Parkplatz eines Supermarktes in Tiberias für ein exklusives Interview getroffen. In der Vergangenheit habe ich bereits einige Male an seinen Aufräumprojekten mitgeholfen.
Israel Heute: Wie...
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