US-Präsident Trump wird noch in diesem Monat zu einem Besuch in Israel erwartet und viele Beobachter glauben, dass er bei dieser Gelegenheit einige diplomatische Bomben zünden wird.
Erstens soll Trump nach Angaben der Tageszeitung Jediot Ahronot auf sein Wahlversprechen eingehen, die amerikanische Botschaft nach Jerusalem zu verlegen. Viele sind jedoch der Meinung, dass es Ministerpräsident Netanjahu und seine Regierung sind, die gerade diesen Schritt verhindern, den Trump, wenn es nur von ihm abhänge, sofort durchführen würde.
Doch die zweite diplomatische Bombe von Donald Trump könnte die Enttäuschung darüber wieder gut machen. Jediot Ahronot gab nämlich weiterhin an, dass Trump eine öffentliche Aussage machen wird, die die amerikanische Außenpolitik auf den Kopf stellen würde, indem er ausdrücklich erklären wird, das vereinte Jerusalem als Israels Hauptstadt anzuerkennen.
Gleichzeitig soll Trump jedoch auch seine Unterstützung für die Schaffung eines palästinensischen Staates ausdrücken, der auf einer bilateralen Vereinbarung basieren soll.
Wie schon die früheren US-Präsidenten lernen mussten, wird auch Trump bald erkennen, dass die Palästinenser keinem Abkommen zustimmen werden, der nicht Israels komplette Aufgabe Jerusalems beinhaltet.




