Israel Heute Morgen

Ein weiteres Wochenende steht vor der Tür. Es ist das letzte Wochenende vor Beginn des neuen Schuljahres. Ein paar Worte über Probleme vor der Rückkehr in die Schulen, den nicht endenden Kampf der Behinderten für mehr Unterstützung und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Ein weiteres Wochenende steht vor der Tür. Es ist das letzte Wochenende vor Beginn des neuen Schuljahres und so langsam sollten wir uns an die Tatsache gewöhnen, dass wir bald in den Alltag zurückkehren werden. Aber vorher wollen wir erst einmal das Wochenende überstehen, denn das soll sehr heiß werden.

Und hier ist das Wetter für heute in Israel:

Teilweise bewölkt, später heiter mit einem weiteren Anstieg der Temperaturen, besonders in den Bergen. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 31 Grad, Tel Aviv 31 Grad, Haifa 30 Grad, Tiberias am See Genezareth 38 Grad, am Toten Meer 39 Grad, Eilat am Roten Meer 40 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist um einen weiteren Zentimeter gesunken und liegt jetzt bei -213.80 m unter dem Meeresspiegel.

Der Beginn des neuen Schuljahres ist hier bei uns in Israel immer eine große Sache. In den Medien hört man Berichte von Schulen, in denen dies und das noch nicht für das neue Schuljahr bereit ist. In einer Schule funktionieren die Klimaanlagen nicht, in einer anderen Schule sind die Renovierungsarbeiten noch nicht beendet worden oder es fehlen Schulklassen, da plötzlich viel mehr Schulkinder zugezogen sind.

Gestern las ich, dass für 130 Kinder mit besonderen Bedürfnissen noch keine passende Schule gefunden worden ist. Natürlich geht es hier, wie bei vielen Problemen, mal wieder um das Geld. Diese Kinder brauchen zum Teil eine persönliche Betreuung während des Unterrichts und das kostet eben Geld. Unser Bildungsminister Naftali Bennet gab gestern bei einer Sitzung des Knesset-Bildungs- und Kulturkommittees zu, dass es heute mehr Kinder mit besonderen Bedürfnissen gebe, als man angenommen hätte, das Budget sei bereits erhöht worden und man bemühe sich, für jedes Kind eine Lösung zu finden. Eigentlich darf so etwas nicht passieren. Oft wartet man zu lange, bis man sich mit den Problemen auseinandersetzt und dann muss plötzlich alles ganz schnell gehen. Ich hoffe, dass kein Kind am ersten Schultag zuhause bleiben muss.

Bildungsminister Naftali Bennet. Er möchte bis zum Schulbeginn eine Lösung finden (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)

Bei diesen ernsten und wirklichen Problemen bin ich froh, dass bei uns Zuhause nur kleine Probleme gelöst werden müssen: Ein paar Schulbücher und eine neue Tasche für unseren Sohn besorgen.

Und wenn wir schon von Problemen sprechen, auch die Behinderten kämpfen weiter für eine Erhöhung der monatlichen Unterstützung, die sie vom Staat bekommen. Sie fordern eine Angleichen an das Mindestgehalt. Da die Knesset in die Sommerpause gegangen war, hat sich noch nichts getan, trotz des Versprechens der Regierung, die Zahlungen zu erhöhen. So haben Behinderte auch gestern und heute früh wieder Straßen blockiert und für Verkehrsbehinderungen gesorgt, um auf ihre Situation aufmerksam zu machen. Für die Autofahrer ist das natürlich ein Ärgernis, aber nur so können die Behinderten auf sich aufmerksam machen.

Behinderte waren auch heute früh wieder auf den Straßen. Sie blockierten die Straße 4 und baten die Öffentlichkeit um Hilfe in ihrem Kampf.

Ich kann nur hoffen, dass für die Behinderten schnell eine Lösung gefunden wird, rund 700 Euro im Monat sind nun wirklich nicht genug zum Leben.

Und nun wünsche ich Ihnen einen angenehmen und wunderbaren Donnerstag, freuen Sie sich auf das Wochenende. Machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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