Israel Heute Morgen

Das Wochenende hat unserem See Genezareth gut getan! Ein paar Worte über ein Wochenende im Norden des Landes mit einem kurzen Ausflug in die Golanhöhen, Staus und Verkehrsunfälle zum Beginn der Woche, Streit in der Regierungskoalition, überraschende Umfrageergebnisse und natürlich das Wetter für heute in Israel.

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Guten Morgen liebe Leser!

Das Wochenende hat unserem See Genezareth gut getan! Unser Familienausflug nach Tiberias war wohl „leicht“ verregnet (ich untertreibe), aber wir haben dennoch Spaß gehabt. Und die Tatsache, dass der Wasserpegel des Genezareth Sees innerhalb von 2 Tagen um 5.5 cm angestiegen ist, hat uns alle sehr erfreut. Auch unter den Regenwolken ist die Natur am See Genezareth und in den Golanhöhen wunderschön. Gerade durch den Regen konnten wir den „Ayit-Wasserfall“ (Adler-Wasserfall) bewundern. Ich habe Ihnen folgendes Video mitgebracht:

Und nun das Wetter für heute in Israel:

Teils heiter, teils wolkig, leichter Temperaturanstieg. Folgende Höchsttemperaturen werden erwartet: Jerusalem 15 Grad, Tel Aviv 21 Grad, Haifa 20 Grad, Tiberias am See Genezareth 21 Grad, am Toten Meer 25 Grad, Eilat am Roten Meer 25 Grad. Der Wasserpegel des See Genezareth ist am Wochenende um 5.5 cm gestiegen und liegt jetzt bei -213.785 m unter dem Meeresspiegel.

Und jetzt beginnt eine neue Woche. Hier in Jerusalem ist der Himmel schon wieder blau. Mal sehen, wann wir den nächsten Regen bekommen werden.

Heute früh brauchte ich wesentlich länger, um nach Jerusalem zu kommen. Grund dafür war ein Unfall auf der Schnellstraße 1. Mein Navigator, das israelische Waze, hat mich rechtzeitig davon informiert und mir eine alternative Strecke vorgeschlagen. Sonst wäre ich vielleicht auch jetzt noch nicht im Büro. Ich habe schon mehrmals über die Verkehrsunfälle hier bei uns geschrieben. Leider sind auch heute Nacht drei Menschen ums Leben gekommen. Das Auto mit den drei Insassen war mit einem anderen Wagen zusammengestoßen. Ein Kleinkind wurde schwer verletzt, ist aber zum Glück außer Lebensgefahr. Von den beiden Autos war nicht viel übrig geblieben, Sie waren mit hoher Geschwindigkeit zusammengestoßen. In den Nachrichten wurde berichtet, dass auf der Strasse, wo der Unfall war, in den letzten zehn Jahren 48 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben gekommen waren. Und genau an der Unfallstelle seien in den vergangenen 14 Jahren bereits 24 Menschen bei Unfällen ums Leben gekommen. Vielleicht gibt es dort doch ein Problem, dass man beseitigen könnte, um die Unfallgefahr zu vermindern. Nicht immer scheint nur der Mensch schuldig zu sein. Auch wenn ich immer sage, dass wir zu schnell fahren. Dabei bleibe ich, denn das habe ich auch am Wochenende wieder beobachtet.

Heute früh hörte ich im Radio einen Bericht über eine neue Umfrage. Es wurde gefragt, wen die Öffentlichkeit wählen würde, wenn heute die Wahlen stattfinden würden. Das Ergebnis ist überraschend. Sowohl die Likud-Partei unter Benjamin Netanjahu als auch die Zukunftspartei (Jesh Atid) von Yair Lapid würden je 25 Mandate erhalten! Das Zionistische Lager unter Itzchak Herzog würde auf nur noch 10 Mandate abrutschen, die Arbeitspartei wäre auf einem neuen historischen Tiefpunkt. Aber momentan ist daher niemand an Neuwahlen interessiert, so dass die Koalitionspartner miteinander auskommen müssen, auch wenn es viele Meinungsverschiedenheiten und Streit gibt. Gestern Abend hatte Netanjahu den Abgeordneten der Partei „Das Jüdische Haus“ Bezalel Smotrisch aus seinem Amtssitz während einer Beratung um das umstrittene „Regulierungs-Gesetz“ und die Zukunft der Siedlung Amona geworfen, wo unter anderem aich ein Gespräch mit Naftali Bennet, Vorsitzender des Jüdischen Hauses, geplant war. Grund des Rauswurfs waren Dinge, die Smotrisch in einem Interview sagte, er sagte Netanjahu sei weder rechts noch glaubwürdig. Das war zuviel für Netanjahu. Streitigkeiten innerhalb der Koalition ist das letzte, was die Regierung jetzt möchte, angesichts der letzen Umfrageergebnisse. Wie es jetzt mit Amona weitergehen wird, werden wir bald sehen.

Eine neue interessante Woche liegt vor uns. Ich wünsche Ihnen einen angenehmen Sonntag und zweiten Advent, machen Sie es gut.

Shalom aus Jerusalem!

Dov

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