Israel, ein Land wie kein anderes!

Bewohner, Geografie, Kultur, Geschichte sowie Zukunft, ist und bleibt einmalig, spannend und aufregend. Und ich bin mitten drin und starte nun mein Praktikum in Jerusalem.

Israel, ein Land wie kein anderes!
Edda Schmidt

Vor einigen Tagen, an einem Mittwochabend, verließ ich das herbstliche, etwas trübe und regnerische Hamburg und setzte mich in den Flieger, der über Paris nach Tel Aviv ging. Um 5 Uhr morgens im sommerlich warmen Tel Aviv gelandet, etwas übermüdet, nahm ich dann den ersten Bus Richtung aufgehender Sonne, nach Jerusalem. Da dies nicht meine erste Reise nach Israel bzw. Jerusalem ist, kannte ich mich bereits relativ gut aus, was die Anreise angenehmer gestaltete. In Jerusalem angekommen, bin ich über das Wochenende vorerst bei Bekannten untergekommen, da ich derzeit noch keine Wohnung gefunden habe.

Das erste Mal in Israel war ich vor knapp 6 Monaten. Das Land hatte mich während meines 3-wöchigen Besuchs im Frühling sehr beeindruckt und fasziniert. Obwohl Israel ungefähr nur so groß ist wie Hessen, geht es von schneebedeckten Bergen über grüne Ebenen, Hügellandschaften, 3 Meere bis hin zur Wüste. Das typische „Das Essen in Israel schmeckt super“ hat sich auf jeden Fall auch bestätigt. Die Menschen sind sehr hilfsbereit und können fast immer Englisch. Trotzdem habe ich mir vorgenommen etwas hebräisch zu lernen. Diese ersten Eindrücke haben unter anderem dazu geführt, dass ich nun ein halbes Jahr später hier ein Praktikum beginne und das Land besser kennenlernen darf.

Jetzt also wieder zurück in Jerusalem zu sein fühlte sich einerseits so irreal an, jedoch andererseits als sei man nie weg gewesen. Die Stadt mit seinen markanten Kalkstein-Häusern, vollen Straßen, dem Shuk (Markt) mit seinem einmaligen Duft, der heißen Sonne auf der Haut und den vielen verschiedenen Menschen in den Straßen… ja es ist schön wieder hier zu sein. Jerusalem ist eine Stadt mit einem sehr eigenen Charakter und in meinen Augen nicht zu vergleichen mit anderen Städten. Freitagvormittag fand der typische Trubel vor Shabbat statt und dann abends kehrte die wohltuende Ruhe ein. Es war schön die ersten Tage bekannte Gesichter um sich zu haben, sich auszutauschen und somit richtig in Israel anzukommen.

Sonntags, frisch erholt, ging dann auch schon das Praktikum los. Den täglichen Stau leider etwas unterschätzt, kam ich dann mit der orientalischen Pünktlichkeit zur Arbeit. Ich wurde sehr herzlich bei „Israel Heute“ begrüßt und fühlte mich von Anfang an sehr wohl. Nach einem Rundgang durch die Büros wurde ich in der Redaktion direkt mit eingebunden. Jetzt sitze ich an meinem Schreibtisch, schreibe meinen ersten Artikel zu Ende und bin sehr gespannt, was mich die nächsten 3 Monate erwartet. Ich freue mich auf die kommende Zeit, denn ich bin mir sicher, es wird eine schöne werden. Im Voraus möchte ich mich bei den Lesern bedanken und freue mich über alle Kommentare und Anregungen.

 

 

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