Herzog verliert Wahlen um Vorsitz der Arbeitspartei

Der amtierende Parteivorsitzende der Arbeitspartei hat bei den gestrigen Wahlen zum Parteivorsitz nur um die 16 % der Stimmen erhalten und ist damit aus dem Rennen. In einer Stichwahl am kommenden Montag wird ein neuer Parteivorsitzender gewählt.

Herzog verliert Wahlen um Vorsitz der Arbeitspartei

Der bisherige Vorsitzende der Arbeitspartei Itzhak Herzog hat die gestrigen Wahlen zum Parteivorsitz verloren. Der frühere Parteivorsitzende und ehemaliger Verteidigungsminister Amir Peretz sowie der neue Parteizugang Avi Gabai erhielten die meisten Stimmen und stehen sich nun am kommenden Montag bei der entscheidenden Stichwahl gegenüber.

Bild: Itzhak Herzog vor der Wahl (Foto: Miriam Alster-Flash90)

Herzog beglückwünschte die beiden Kanditaten für den Parteivorsitz und sagte: „Die Parteimitglieder haben entschieden und ich akzeptiere ihre Wahl.“ Weiter sagte er, dass er zu einem späteren Zeitpunkt bekanntgeben werde, welchen der beiden Kanditaten, Peretz oder Gabai er bei den Stichwahlen am Montag unterstützt. Vor den Wahlen äußerte sich Herzog besorgt für den Fall, dass er den Parteivorsitz verlieren sollte. Das „Zionistische Lager“ könnte auseinanderfallen und die Arbeitspartei zerbrechen.

Wer wird neuer Vorsitzender der Arbeitspartei? Amir Peretz oder Avi Gabai?

Amir Peretz bedankte sich bei seinen Wählern und äußerte sich zuversichtlich bezüglich seiner Chance, erneut zum Vorsitzenden der Arbeitspartei gewählt zu werden. Er hatte mit 32,7 % den größten Teil der Stimmen erhalten. Sein Konkurrent in der Stichwahl, Avi Gabai, erhielt rund 27 % der Stimmen. Itzhak Herzog musste sich mit 16,7 % der Stimmen zufrieden geben und muss den Parteivorsitz nun abgeben.

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