MitgliederHebräisch in Gaza – Hoffnung auf eine bessere Zukunft?

„Hebräisch wird immer beliebter“, sagt Mahmud, Hebräisch-Lehrer an der al‑Azhar-Universität.

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Foto: Wissam Nassar/Flash90

Seinen wahren Namen dürfen wir leider nicht veröffentlichen. „Hebräisch wird auch im Gazastreifen in Schulen und in anderen Zentren unterrichtet. Wer an der Universität studiert, muss eine Fremdsprache erlernen, und viele wählen Hebräisch anstatt Englisch oder Französisch.“

2013 schätzte die Hamas, dass etwa 750 Studenten Hebräisch lernten. Heute sind es über 1000 und ihre Zahl steigt ständig. Das Interesse erklärt Mahmud mit dem Wunsch, die israelische Presse lesen zu können, um künftige israelische Aktionen vorauszusehen. Aber nicht nur Journalisten, sondern auch Mediziner oder Ingenieure wollen die Sprache erlernen, um mit der israelischen Seite kommunizieren zu können.

Mahmud kennt noch andere Gründe: „Manche Studenten sagen mir, dass sie die Sprache aus politischen Gründen lernen, mit anderen Worten: um die Sprache des Feindes zu verstehen. Andere haben kulturelle Gründe, wollen die israelische Mentalität verstehen.“ Er fügt hinzu, dass es unter seinen Studenten viele Geschäftsleute gibt, die mit Israel zu tun...

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