Die Hamas hat dem jüdischen Volk jegliche religiöse oder historische Verbindung zum Land Israel abgesprochen.
Wie das Nachrichtenportal Arutz 7 berichtet, wird die zur Hamas gehörende Zeitung Falestine am Samstag eine Sonderausgabe veröffenlichen, die sich mit der Klagemauer befassen wird, die auf Arabisch „Kotel Al-Buraq“ genannt wird. Dabei wird die geografische Lage der Mauer diskutiert werden, die der Zeitung zufolge die erste Verteidigungslinie der Al-Aqsa Moschee darstellt.
Und wenn damit nicht genug wird sich die Zeitung In einem weiteren Artikel mit den Gesetzen und Vereinbarungen befassen, weswegen die Mauer islamisch sei. Jeder Schaden, die der Mauer zugefügt würde, sei ein Kriegsverbrechen, schreibt die Zeitung. Dabei werden auch „Verbrechen“ gegen die Mauer und Israels Versuche diskutiert, seine Kontrolle über diese Stätte, wie auch die Altstadt Jerusalems sowie Judäa und Samaria, juristisch zu rechtfertigen.
Bekannterweise handelt es sich bei der Klagemauer, auf Hebräisch „die Westmauer“ genannt, um den letzten Überrest der Mauer um die Basis des Tempelbergs. Sie wurde während der Periode des zweiten Tempels gebaut (530 v.Chr. – 70 n.Chr) und gilt als die heiligste Stätte des Judentums.
Der Islam entstand erst im siebten Jahrhundert. DIe Al-Aqsa Moschee wurde im Jahr 705 n.Chr. auf dem Tempelberg errichtet.
Archivbild: Die Klagemauer und der Felsendom auf dem Tempelberg (Foto: Yonatan Sindel/Flash90)




