Haley: „Missbräuchliche anti-israelische Voreingenommenheit bei UN ist erbärmlich“

Die US-Botschafterin der UN Nikki Haley sagte, die USA sollten keinem Land Geld schicken, welches „Tod für Amerika“ schreit.

Die Botschafterin der Vereinigten Staaten bei der UN Nikki Haley sprach Mittwochnacht auf der Foundation for the Defence of Demokracies (FDD) Konferenz, wie Arutz 7 berichtet.

In ihrer Rede wiederholte Haley die Haltung des US-Präsidenten Trump bezüglich der Hilfe der palästinensischen Flüchtlinge durch die UNRWA und sagte, ihr „Recht auf Rückkehr“ sei nicht auf dem Verhandlungstisch. Sie sagte auch, dass die USA untersuchen müssen, ob die Länder, die US-Gelder erhalten, an einer Kooperation interessiert sind.

Sie sagte des Weiteren: „Was wir tun sollten ist, die Länder, denen wir Geld geben, glauben sie, was wir glauben? Wollen sie wirklich immer noch unsere Partner sein und mit uns arbeiten? Wenn sie es nicht sind und sie rufen: ‘Tod für Amerika’, warum sollten wir ihnen einen Pfennig geben? Und so sehen Sie die Bemühungen, nicht die Dinge zu finanzieren, die uns nicht helfen und die nicht im Interesse der Vereinigten Staaten liegen.”

Bezogen auf den Umgang mit Israel sagte sie, sie hätte zwar von Vorurteilen gegenüber dem Land gehört, dem jedoch nicht so große Beachtung geschenkt. Als sie mit der Zeit merkte, wie „erbärmlich“ sich andere Länder gegenüber Israel verhielten, hätte sie keine Wahl mehr gehabt und müsse nun sagen, wie falsch dies sei. „Ich kam heraus und sagte: ‘Wir werden diese anti-israelische Voreingenommenheit nicht dulden’.”

Nach eigenen Aussagen nannte sie die monatlichen Sitzungen über den Nahen Osten „Israel-Prügel Sitzungen“ und sie hätten nun dafür gesorgt, dass auf diesen Sitzungen auch andere Themen des Nahen Ostens besprochen werden. Nun traue sich keiner mehr, irgendetwas negatives über Israel zu sagen, denn „sie wollen nicht, dass ich sie anschreie“, wie Haley auf der Konferenz berichtete.

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