„Fighters for Life“ volontieren zum Gedenken an gefallene Kameraden

25 Veteranen der israelischen Streitkräfte, genannt „Team Sean“ fliegen dieser Tage nach Äthiopien, um dort für zwei Wochen freiwillige Hilfe zu leisten. Sie werden in Gondar tätig sein, Englisch und Musik unterrichten und Waisenhäuser renovieren.

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25 Veteranen der israelischen Streitkräfte, genannt „Team Sean“ fliegen dieser Tage nach Äthiopien, um dort für zwei Wochen freiwillige Hilfe zu leisten. Sie werden in Gondar tätig sein, Englisch und Musik unterrichten und Waisenhäuser renovieren.

Diese ehemaligen Kämpfer setzen sich so auf friedliche Weise ein, um mittellosen Menschen zu helfen. Sie tun dies im Gedenken an Nissim Sean Carmiel (Bild), ein junger Soldat der Golani-Infanterieeinheit, der allein nach Israel einwanderte, um hier den Militärdienst zu leisten. Er kam während des Gaza-Krieges 2014 ums Leben.

Fighters for Life“ wurde von drei Offizieren der Kommandoeinheit Duvdevan gegründet und betreibt noch andere Teams, die im Gedenken an gefallene Soldaten tätig sind. „Team Daniel“ fliegt jedes Jahr nach Mumbai in Indien und im Dezember reist „Team Oz“ nach Argentinien. Daniel Pomerantz und Oz Mendelovich kamen ebenfalls beim Krieg 2014 ums Leben. „Wir wollen hier nicht aufhören, denn unser Ziel ist es, Israel zu einer Weltmacht in puncto humanitärer Hilfe in der Dritten Welt zu machen. Israel ist schon ein Powerhouse in Sachen High Tech, Wissenschaft und Landwirtschaft, also steht dem nichts im Wege, auch ein Wegführer für Volontärtätigkeit zu werden. Dies ist unsere israelisch-jüdische DNA“, so Yair Attias, der Vizedirektor der Organisation.

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