Ein Museum ohne Ausstellung

Es ist sehr schwer für die Kuratoren, etwas zu finden, das mit palästinensischer Geschichte zu tun hat

von Israel Heute Redaktion |
Foto: ALAA BADARNEH/EPA-EFE

Das 2016 gegründete Palästinensische Museum in Birzeit sollte zu einer wichtigen Säule der Traumfabrik Pallywood werden, aber die Gründer haben ein kleines Detail vergessen: Es gibt gar keine palästinensische Geschichte im Land, die man im Museum ausstellen könnte. Alle archäologischen Funde in „Palästina“ bezeugen nur die jüdische Präsenz im Land. Es ist sehr schwer für die Kuratoren, etwas zu finden, das mit palästinensischer Geschichte zu tun hat, aber frei von Terror ist.

Deswegen steht das Gebäude leer. Nun hat das Museum aufgrund der Corona-Krise damit begonnen, mehr online zu arbeiten. Ein Zweig der digitalen Präsentation ist die „Timeline“ zur palästinensischen Geschichte. Die Timeline beginnt im Jahr 1516 mit der Eroberung der Region durch die Osmanen.

Moment mal: Hören wir nicht immerfort, dass die Palästinenser seit Jahrtausenden im Land leben? Mahmud Abbas behauptet, dass sie von den Kanaanitern abstammen, die vor 3500 Jahren im heutigen Israel leben, auch von den Philistern sollen sie abstammen, die bereits vor über 4000 Jahren, zur Zeit Abrahams im Land lebten.

Wie es oft der Fall ist, wenn man Geschichten erfindet, steckt der Teufel im Detail. Wann begann die Geschichte des erfundenen Volkes? Was kann man von einer Nation in Vitrinen ausstellen, die nur erschaffen wurde, um gegen Juden zu kämpfen? Das sind Fragen, die das Palästinensische Museum in Birzeit nicht beantwortet.

 

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