Konflikt

Konflikt

MitgliederEin Gesetz, zwei verschiedene Maßnamen

Es mag merkwürdig klingen, doch Israel diskriminiert Juden, die in Judäa und Samaria leben, dem so genannten Westjordanland. Die Gründe für die Diskriminierung liegen nahe. Die israelische Justiz ist von Natur progressiv, das bedeutet unter anderem, dass man die Unterdrückten, die Enteigneten, die Außenseiter dieser Welt bevorzugt. Für die Einordnung genügt der flüchtige Augenschein.

Ein „Opfer“ ist der progressiven Denkweise zufolge per definitionem gut. Der „Täter“ ist folglich böse. Die Begriffe „Opfer“ und „Täter“ sind von Begriffen wie „Eroberte“ und „Eroberer“ verdrängt worden, was sicherstellt, dass dem „Schwachen“ Sympathie zuteil wird, selbst wenn er das Böse regelrecht verkörpert. In diesem Kraut-und-RübenSystem hält man dem „Opfer“, selbst wenn es für schuldig befunden worden ist, eine ganze Reihe psychischer Erkrankungen zugute, die vom „Täter“ verursacht wurden.

Ein anschauliches Beispiel bietet die jüngste Schmährede des israelisch-arabischen Knessetmitglieds Ahmad Tibi. Der notorische Provokateur lässt keine Gelegenheit aus, Israel zu diffamieren. Tibi bestand darauf, dass die überproportionell höhere Kriminalitätsrate in den israelisch-arabischen Orten nichts mit der...

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Patrick Callahan

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