Drei Opfer, drei Tragödien

Jetzt wurde auch der Name des dritten Opfers des Terroranschlags in Har Adar veröffentlicht. Es handelt sich um den Wachmann Or Arish, der auch in Har Adar gelebt hat. Drei Opfer, drei Tragödien.

Drei Opfer, drei Tragödien

In den Medien wurde der Name des dritten Opfers des Terroranschlags in Har Adar bekanntgegeben. Es handelt sich um dem Wachmann Or Arish, 25 Jahre alt, aus Har Adar. Er arbeitete zusammen mit dem ebenfalls ums Leben gekommenen Wachmann Youssef Ottman aus Abu Gosh, auch er war bei seinem Tod 25 Jahre alt.

Der bei dem Anschlag getötete 20 Jahr alte Grenzschutzpolizist Solomon Gavriya wurde im Oktober 2016 bei einer Messerattacke in der Nähe von Mevasseret Zion leicht verletzt. Heute war er wieder Opfer eines Terroranschlags, doch diesmal mit tragischem Ausgang.

Im Haus seiner Familie in Beer Jaakov versammelten sich dutzende von Menschen, um der Familie das Beileid auszusprechen und sie zu unterstützen. „Er wurde bei einem Anschlag am Hals verletzt, erholte sich von der Verletzung und kehrte in den Dienst zurück“, sagte ein Führer der äthiopischen Gemeinde von Beer Jaakov. „Er bestand darauf, zu seinen Freunden zurückzukehren. Leider werden wir ihn nicht als Zivilisten sehen können. Er ist hier aufgewachsen und war ein sehr guter Schüler. Er hatte ein großes Herz, er war der älteste Sohn und der Bruder einer Schwester, die auch Soldatin ist und noch zwei kleineren Brüdern.“

Auch in Abu Gosh wurde getrauert. Der Vater des ermordeten Wachmannes Youssef Ottman erzählte von seinem Sohn: „Er hat immer anderen Menschen geholfen, ohne zu zögern. Derjenige, der ihn ermordet hat, ist kein Mensch.“ Ein weiterer Verwandter von Youssef griff die Palästinenser an: „Ich beschuldige die Palästinensische Autonomiebehörde, die nicht an einem Frieden mit Israel interessiert ist. Die Bürger zahlen am Ende den Preis dafür. Es ist an der Zeit, ein Friedensabkommen zu schließen, damit wir ein besseres und sicheres Leben bekommen können.“

Im Haus des dritten Opfers, Or Arish, versammelten sich seine Familie und viele Freunde, denen es schwer fiel, zu begreifen, was geschehen ist. „Er hätte eigentlich erst Abend arbeiten sollen, aber er wollte auch die Morgenschicht übernehmen, um Geld für das Studium zu sparen“, erzählte eine Nachbarin. „Seine Mutter weint und sagt, dass es nicht sein könne, dass er nicht mehr am Leben ist. Der Vater ist am Boden zerstört. Gestern Abend hatten sie noch miteinander gesprochen.“ Ein Onkel von Or sagte: „Er war ein besonderer Junge. Er diente bei den Fallschirmjägern. Danach machte er einen Kurs als Wachmann und begann vor einigen Monaten mit der Arbeit. Alle haben ihn geliebt.“

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