Diplomatische Kampagne in Holland gegen die Hisbollah

Jair Lapid, Vorsitzender von „Jesh Atid“ (es gibt eine Zukunft), war vor kurzem in den Niederlanden, wo er das Komitee für auswärtige Angelegenheiten des niederländischen Parlaments über die Sicherheitsprobleme unterrichtete, denen Israel gegenübersteht. Dabei traf er sich auch mit dem niederländischen Außenminister Halbe Zijlstra.

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Der Vorsitzende der Partei Jesh Atid („Es gibt eine Zukunft“), Jair Lapid, war in den Niederlanden mit dem Ziel, dass die Hisbollah-Terrororganisation dort verboten wird und dass der Iran daran gehindert werden solle, sich in Syrien breit zu machen. Er unterrichtete das Komitee für auswärtige Angelegenheiten des niederländischen Parlaments über die Herausforderungen, denen Israel international und auf der Sicherheitsebene gegenübersteht.

Des weiteren wurden die Versuche, Israel in Europa in den Dreck zu ziehen, diskutiert, sowie auch die immer stärker werdende Präsenz der Iraner in Syrien, der Krieg gegen den Terror und der Konflikt mit den Palästinensern. Der Atom-Vertrag, der von den Großmächten mit dem Iran unterzeichnet wurde, gab diesem Staat die Legitimierung: „Der Iran ist derzeit der grösste Unterstützer des Terrorismus der Welt und liefert Waffen an Terrororganisationen wie die Hisbollah und die Hamas und anderen Terrororganisationen in Europa. Wir dürfen unsere Augen davor nicht mehr verschließen und müssen die Wahrheit darüber verbreiten, insbesondere zu denen, die immer noch darauf bestehen, Handel mit Terror-Elementen (dem Iran) zu treiben. Dies ist ein gemeinsamer Kampf.“

Lapid bedankte sich bei den Mitgliedern des Komitees für die Entscheidung der Niederlande, die Hisbollah aus dem Land zu verbannen. „Die Unterscheidung zwischen der politischen und der militärischen Abteilung der Hisbollah, wie sie heute in Europa existiert, ist absurd, es gibt keinen Unterschied – es ist ein und dieselbe Organisation, die die erleuchtete und freie Welt ausnutzt, um den Terror zu verbreiten. Wir versuchen einen Schritt durchzusetzen, der dazu führen soll, dass die EU erklärt, dass es keinen Unterschied gibt. Alle Abteilungen sind eine große Terrororganisation, der keine Legitimität zusteht. Die Hisbollah hat derzeit 140.000 Raketen auf Israel ausgerichtet und aktive Terrorzellen in Europa, was die Europäer auch besorgt machen solle“, so Lapid.

Nach dieser Sitzung traf Lapid mit dem holländischen Außenminister Halbe Zijlstra in dessen Ministerium in Den Haag zusammen. Lapid erklärte dem Minister die Bedeutung Europas im Kampf gegen den Terror, der sich zu einem globalen Entwicklung entwickelt hat. Europa und die ganze Welt müssten aufhören, die Augen zu verdecken und die Verwicklung des Iran in die Unterstützung des Terrors erkennen.

Bild: Lapid mit dem holländischen Außenminister

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