Langsam aber sicher ändert sich die jüdische Einstellung zu Jesus. Zuerst kam die unvermeidliche Anerkennung, dass die historische Person namens Jesus als Jude geboren und gestorben ist. Es wurde sogar zugegeben, dass er einen traditionellen jüdischen Lebensstil führte. Bald folgte das Eingeständnis, wenn auch unverbindlich, dass Jesus zu seiner Zeit als jüdischer Lehrer beliebt war und von einigen sogar als Prophet angesehen werden könnte.
In der Ausgabe des Time Magazine vom 7. Mai 1979 wurde berichtet, dass ein orthodoxer Rabbiner behauptete, dass die Auferstehung Jesu ein wahres historisches Ereignis sei. Pinchas Lapide wurde kein Anhänger von Jesus, aber er musste zugeben, dass die Beweise für die Auferstehung überwältigend waren. Das Magazin kam zu dem Schluss, dass die jüdische Rückbesinnung auf Jesus eine der zehn wichtigsten Ideen ist, die die moderne Welt verändern.
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