Das Licht in der Dunkelheit

Die Welle der Feuer, die in den letzten Tagen in Israel gewütet haben, haben großen Schaden angerichtet. Schon immer haben Kriege und Notsituationen die Bevölkerung Israels stärker gemacht, man hält zusammen und hilft sich gegenseitig. Das hat auch diese Katastrophe wieder bestätigt.

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Die Welle der Feuer, die in den letzten Tagen in Israel gewütet haben, haben großen Schaden angerichtet. Über 28 km² Wälder sind vernichtet worden, rund 600 Häuser und Wohnungen, davon 520 in Haifa, vollkommen zerstört. Es war traurig zu erfahren, dass eine große Zahl, wenn nicht sogar die größte Zahl der Brände das Ergebnis von Brandstiftungen gewesen sind. Wie groß muss der Hass sein, dass man bereit ist, das Land, in dem man selber lebt, zu verbrennen. Dazu kamen viele sehr hasserfüllte Kommentare seitens der Israel-Hasser in den sozialen Netzwerken. Dort wurden unter anderem fröhliche Lieder gepostet und dafür gebetet, die Feuer sollten niemals mehr aufhören, in Israel zu brennen. Es wurde dazu aufgefordert, weitere Feuer zu legen. Eine angsterfüllende und sehr traurige Atmosphäre machte sich breit im Land.

Aber dann kam das Licht, das die dunklen Wolken des Feuers und der Traurigkeit durchbrach. Lichtblicke der Hoffnung, dass nicht alles verloren ist, dass es noch Hoffnung gibt auf die gute Seite der Menschen. Die Feuer-Katastrophe hier in Israel hat eine Welle der Hilfsbereitschaft in der Bevölkerung ausgelöst. Menschen, Juden wie Araber, öffneten die Türen zu ihren Häusern, um den Menschen, deren Haus oder Wohnung verbrannt war, eine Unterkunft zu bieten. Nicht nur in Haifa, sondern auch in arabischen Städten wie Shfaram und Nazareth oder die von Arabern und Juden bewohnte Stadt Akko. Es gab am Ende mehr Hilfsangebote als nötig waren. Schulen bereiteten Pakete mit Süßigkeiten und selbstgebackenen Kuchen und Ausrüstung wie Strümpfe und Augentropfen für die Kämpfer der Feuerwehr vor. Eigentümer von Ferienzimmern luden die hilfsbedürftigen Menschen ein, bei ihnen zu übernachten. Arabische Restaurants in Haifa schlossen ihre Geschäfte, um Falafel an die Feuerwehrmänner zu verteilen. Die Liste der Hilfsbereitschaft ist sehr lang. In Abu Gosh wurden die aus Nataf evakuierten Familien herzlichst empfangen, die jüdischen Kinder lernten und spielten zusammen mit den arabischen Kindern im Kindergarten. Alle Vorsitzenden der arabischen Landkreise verurteilten die Brandstiftungen auf das schärfste. Die Palästinensische Autonomiebehörde schickte Löschmannschaften, um Israel bei dem Kampf gegen die Flammen zu unterstützen.

Auch aus dem Ausland bekam Israel Hilfe. Nicht weniger als 13 Länder schickten Hilfe: Russland, Türkei, Zypern, Kroatien, Aserbaidschan, Ukraine, Frankreich, USA, Italien, Griechenland, Ägypten, die Palästinensische Autonomiebehörde und Jordanien. Insgesamt waren 325 Hilfskräfte und 21 Löschflugzeuge aus dem Ausland an den Löscharbeiten beteiligt. Viele andere Länder boten ebenfalls ihre Hilfe an, die zum Glück nicht mehr erforderlich gewesen war, darunter waren: Holland, Weißrussland, Tschechien, die Slowakei Österreich, Spanien und Rumänien.

Schon immer haben Kriege und Notsituationen die Bevölkerung Israels stärker gemacht, man hält zusammen und hilft sich gegenseitig. Das hat auch diese Katastrophe wieder bestätigt. Die Feuer haben viel vernichtet, aber wir sollten nie die Momente vergessen, die uns wieder das schöne Israel gezeigt haben. Auch in der tiefsten Dunkelheit ist immer ein Licht der Hoffnung.

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