Das sagte einer der führenden Rabbiner der nationalreligiösen Bewegung im Land, Eli Sadan. „Wenn eine Person drei Jahre ihres Lebens für die Sicherheit des Volkes Israels hergibt und dafür ihr Leben riskiert, ist sie gerecht.“
Nur wenige Tage vor diesem von Rabbi Sadan öffentlich vor der Kamera abgegebenen Statement hatte dessen Kollege Rabbi Yigal Levinstein landesweit für einen Skandal gesorgt, als dieser die Integration von Frauen in der israelischen Armee heftig kritisiert und zudem abfällige Bemerkungen über homosexuelle Soldaten von sich gegeben hatte. Der Begriff Homosexualität wird unter Religiösen vermieden, man spricht stattdessen von etwas „Widernatürlichem“, also einer „umgekehrten Orientierung“.
Mit seinem Statement hat sich Rabbi Sadan, Gründer der vormilitärischen Akademie für religiöse Juden in Eli, von Rabbi Levinstein deutlich distanziert. Levinsteins Kritik verärgert derweil nicht nur einen Großteil der jüdischen Bevölkerung, sondern geht besonders jenen jungen religiösen Mädchen nahe, die heute vermehrt im israelischen Militär dienen wollen. Bislang ist die...
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