MitgliederDas Ende der kurzen Hosen: Wenn Feminismus am Rad dreht

Radikale feministische Politik verhindert eine freie und offene Debatte in Israel

von Tsvi Sadan |
Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Der alljährlich wiederkehrende Protest von Schülerinnen gegen die Kleiderordnung des Bildungsministeriums ist auch dieses Jahr wieder Thema in den Medien. Das Ministerium schreibt vor, dass Mädchen in kurzen Hosen der Zutritt zur Schule untersagt ist.

Protestierende Schülerinnen jedoch beharren darauf, dass eine solche Kleiderordnung diskriminierend und sexistisch sei, da diese Vorschrift nicht für Männer gilt. Die kurzen Hosen (Shorts) würden sich perfekt für den heißen israelischen Sommer eignen. Und was die Sittsamkeit betrifft, so sei der sexuell Provozierte das Problem, nicht der Provokateur.

Und nur um sicherzugehen, dass es keine Missverständnisse gibt: Es handelt sich um wirklich kurze Hosen, wirklich sehr kurze.

Der Schulmädchen-Shorts-Protest wird von Feministinnen unterstützt, darunter Na’amat, eine israelische Frauenorganisation, die mit der Arbeiterbewegung verbunden ist. Diese 1921 gegründete Organisation ist weltweit bekannt für fortschrittliche frühkindliche Bildung und der größte Anbieter was Kinderbetreuung in Israel betrifft. Im Jahr 2008 erhielt diese Organisation den Israel-Preis für ihr Lebenswerk und ihren besonderen Beitrag zur Gesellschaft.

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