Arabisches Terroropfer: Terror kennt kein Limit

Mohammed Wari (26) wurde am Dienstag bei dem Terrorangriff in Jaffo verletzt. Er hatte gerade seine Wohnung im Wohnviertel Newe Zedek für seinen wöchentlichen Jogging-Lauf verlassen, als er von dem Angreifer überrascht wurde. „Ich sah, wie jemand vor mir zu Boden fiel, und dann wurde ich auch schon angegriffen. Der Täter hielt mich fest und stach mir in die Schulter“, berichtete Mohammed gegenüber den israelischen Medien.

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Mohammed Wari (26) wurde am Dienstag bei dem Terrorangriff in Jaffo verletzt. Er hatte gerade seine Wohnung im Wohnviertel Newe Zedek für seinen wöchentlichen Jogging-Lauf verlassen, als er von dem Angreifer überrascht wurde. „Ich sah, wie jemand vor mir zu Boden fiel, und dann wurde ich auch schon angegriffen. Der Täter hielt mich fest und stach mir in die Schulter“, berichtete Mohammed gegenüber den israelischen Medien.

Wari stammt aus Ost-Jerusalem, er war vor einigen Jahren nach Newe Zedek bei Jaffo umgezogen, da er Arbeit in einer High-Tech-Firma gefunden hatte. „Normalerweise jogge ich immer in Richtung Norden, diesmal aber war ich Richtung Süden unterwegs. Nur wenig später geschah der Übergriff, eine andere Person war auch verletzt worden. Wir rannten auf die Straße, aber keiner hatte mitbekommen, was passiert war. Nach einigen Minuten bemerkten uns Passanten und leisteten erste Hilfe. Ich hätte nie damit gerechnet, dass mir so etwas passieren würde. Ich verfolge die Nachrichten nicht, weil sie zu negativ sind.“

Mohammed verurteilt den Angriff: „Dies hat nichts damit zu tun, dass ich Araber bin. Die Terroristen unterscheiden nicht zwischen Juden, Arabern, Christen, Russen oder Amerikanern. Sie wollen nur töten. Terror unterscheidet nicht zwischen Farbe, Rasse oder Religion. Der Terror ist eine Krankheit, die gestoppt werden muss. Er hat nur ein einziges Ziel: die Welt und die Koexistenz in der wir leben, zu zerstören.“

Nach dem Angriff postete er auf Facebook: „Ich bin gesegnet, dass ich noch am Leben bin, der Einstich war nahe am Hals, aber ich konnte den Angreifer wegstoßen und fliehen. Ich danke allen, die angerufen und mich besucht haben. Dank etlicher Schmerzmittel fühle mich ansonsten recht wohl.“

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