MitgliederANALYSE: Gibt es unter den Demokraten noch Raum für Manöver im Nahen Osten?

Ein umfassender Blick darauf, wie die neue US-Regierung die laufenden politischen Prozesse in der Region beeinflussen wird

von Rami Dabbas |
US-Präsident Biden und Vizepräsidentin Kamala Harris Foto: EPA-EFE/Pete Marovich

Im September 2020 waren die Augen der Welt auf den Rasen des Weißen Hauses gerichtet, wo zwei arabische Länder (die Vereinigten Arabischen Emirate und Bahrain) formelle und freundschaftliche diplomatische Beziehungen zu Israel aufnahmen. Das sogenannte „Abraham-Abkommen“ schlug ein neues Kapitel in der Geschichte des Nahen Ostens auf.

Gleichzeitig verfolgte der amerikanische Präsident, der diese erstaunliche Friedensstiftung beaufsichtigte, eine harte Linie gegen den Iran, ermordete einen der Top-Kommandeure der Islamischen Republik und zwang andere Nationen, vor allem Jordanien und die Palästinenser, seinen „Deal des Jahrhunderts“ zu akzeptieren.

Aber nur wenige Monate später war dieser Präsident nicht mehr im Amt, und ein neuer Präsident ist ins Weiße Haus eingezogen, was wiederum Sorgen darüber aufkommen lässt, was die nahe Zukunft für den Nahen Osten bereithalten könnte.

 

Saudi-Arabien und Ägypten

Der emiratische Politologe und Aktivist Hamad Al-Mazrouei meint, dass die beiden größten Verlierer Saudi-Arabien und Ägypten sein werden. Präsident...

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