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Forscher der Hebräischen Universität Jerusalem haben einen Weg gefunden, Landminen gefahrlos aufzuspüren.

GOLAN HEIGHTS Foto: Mendy Hechtman/FLASH90

Bakterien finden Landminen

Jedes Jahr sterben mindestens 15.000 Menschen durch explodierende Minen. Weltweit lauern noch ca. 100 Millionen Minen, betroffen sind 70 Länder. Auch auf israelischem Staatsgebiet liegen noch Landminen versteckt, vor allem in dem Abschnitt der Golanhöhen, der früher syrisch war. Aber auch im Jordan- und im Aravatal, die nach dem Sechstagekrieg Israel zufielen, gibt es noch verminte Gebiete. Das Aufspüren dieser Sprengkörper ist auch heute noch sehr gefährlich.

Die Jerusalemer Forscher haben nun entdeckt, dass aus derartigen Sprengsätzen bestimmte Stoffe verdampfen, die sich im Erdreich oberhalb der Gefahrenstelle konzentrieren. Sie fanden ein Bakterium, das leuchtet, wenn es in Berührung mit diesen Dämpfen kommt. Man hat daraufhin Polymerperlen mit diesen Bakterien dotiert und auf einem verminten Testgelände verteilt. Die Bakterien indizierten jede einzelne Mine.

 

Bild: Dieses Schild auf den Golanhöhen im Norden Israels warnt vor möglichen Minen (Foto: Mendy Hechtman/FLASH90

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Patrick Callahan

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