MitgliederDie Rechten: Israels neue Freunde

Das ungelöste Migrationsproblem drängt Europa mehr und mehr nach rechts.

von Aviel Schneider |
ungarischer Ministerpräsident Viktor Orban und Netanjahu
Foto: Marc Israel Sellem/POOL

Europäische Regierungen sind mit der liberalen Migrationspolitik der EU nicht einverstanden und sehen in der moslemischen Migrationswelle eine Gefahr für den christlichen Charakter des Kontinents. Davor haben Menschen Angst und wählen anders als früher, egal ob in Israel oder in den EU-Staaten. Auch Israel trug Sorge, dass die afrikanische Migration den jüdischen Charakter Israels gefährden könnte und installierte daher einen Sicherheitszaun an der israelisch-ägyptischen Grenze.

Sobald linksliberale, humanistische Ideen übertrieben werden und für die Mehrheit keinen Sinn mehr machen, befruchtet dies die Rechten i Volk. Das ist ganz normal und passiert auch umgekehrt, nämlich wenn die Rechten im Volk übertreiben. Was aber besonders auffällt, sind die engen Beziehungen, die Europas rechte Regierungen heute mit Israel suchen. Gesprächen mit Likudpolitikern ist zu entnehmen, dass europäische Regierungen von Israels Sicherheitsvorkehrungen gegen moslemische Migranten lernen wollen. „Man schwärmt von Israels Hartnäckigkeit und seinen kreativen Ideen bei der Bekämpfung des radikalen Islam.“ Israel, wie auch Österreich, Bulgarien, Ungarn, Tschechien, Polen, die Slowakei, USA und Australien haben sich kürzlich entschlossen, aus dem UN-Migrationspakt auszusteigen, mit dem die...

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