Mitglieder100 JAHRE: GAZA WAR NIEMALS FREI

Die Stadt Gaza erscheint in der Geschichte immer als Quelle des Widerstandes in der Region.

von Aviel Schneider |
Foto: EPA-EFE/MOHAMMED SABER

Der Gazastreifen war bisher immer besetzt. Angefangen im Jahr 1917, als die osmanischen Truppen die Einwohner der Stadt Gaza aus strategischen Gründen in das Hinterland evakuierten, wie zum Beispiel nach Jaffa, Hebron, Jerusalem bis hin nach Homs und Aleppo in Syrien. Nach der osmanischen Niederlage im Ersten Weltkrieg haben die Briten den Gazastreifen besetzt. Er gehörte ab 1921 zum britischen Mandatsgebiet Palästina. Acht Jahre später wurden die meisten jüdischen Familien während antijüdischer Unruhen aus dem Gazastreifen vertrieben. Infolge des UN-Teilungsplans von 1947, Israels Staatsgründung 1948 und dem Unabhängigkeitskrieg wurde der Gazastreifen von Ägypten besetzt. Seine geografische Form und seinen Namen Gazastreifen erhielt er im anschließenden Waffenstillstandsabkommen. Von 1948 bis 1967 im Sechstagekrieg blieb der Gazastreifen von Ägypten besetzt und verwaltet. Im Sinai-Feldzug 1956 wurde der Küstenstreifen für eine vorübergehende Zeit von Israel besetzt, fiel jedoch infolge internationalen Drucks wieder an Ägypten.

Elf Jahre später wurde der Gazastreifen im Rahmen des Sechstagekriegs von Israel besetzt. Zur selben Zeit wurde auch die ägyptische Sinai-Halbinsel von Israel erobert, die aber infolge des israelisch-ägyptischen...

Israel Heute Mitgliedschaft

Werden Sie Mitglied

  • Alle Mitglieder-Inhalte lesen

    Zugang zu exklusiven, ausführlichen Berichten aus Israel!

  • Kostenlose Zoom-Veranstaltungen

    Verbinden Sie sich mit Israel, direkt von Zuhause aus!

  • Jetzt eine Stimme der Wahrheit und Hoffnung erheben

    Unterstützen auch Sie den zionistischen Journalismus in Jerusalem!