Israel Heute hat schon oft mit Bewohnern des Gazastreifens Gespräche geführt. Und immer geht bei diesen Menschen während der Interviews die Angst mit, die Hamas könnte davon erfahren, dass man mit einer israelischen Nachrichtenagentur spricht. Die Antworten zeichnen ein düsteres Bild vom Leben unter Hamas-Herrschaft.
Bild: Im israelischen Gefängnis kann man seine Ausbildung machen. (Foto: Nati Shohat Flash90)
Doch Taten sprechen mehr als Worte. Im November wurde von israelischen Grenzsoldaten ein palästinensischer Mann festgenommen, der den Grenzzaun überwunden und in dem kleinen Moschav Netiv Ha’asara ein Gewächshaus in Brand gesteckt hatte. Die Ermittlungen ergaben, dass der Mann seit 2012 bei sieben ähnlichen Vergehen geschnappt wurde. Der Palästinenser wollte auf Geheiß der Hamas gehandelt haben. Es gab jedoch Ungereimtheiten in seiner Geschichte und schließlich kam heraus, dass er auf eigene Faust vorging. Er hatte es nur darauf angelegt, in Israel eingesperrt zu werden, denn es ist ein offenes Geheimnis, dass man im israelischen Gefängnis besser dran ist als im Gazastreifen…
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