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Terrorgruppen kündigen Reaktion auf Tod vier arabischer “Demonstranten” an

Terror-Organisationen im Gazastreifen deuten eine Reaktion auf den Tod von vier Arabern bei den Unruhen im Rahmen des „Marsches der Rückkehr“ an, zu dem sich am vergangenen Freitag um die 8000 Menschen versammelt hatten.

Die wöchentlichen Unruhen am Grenzzaun zum Gazastreifen im Rahmen des “Marsches der Rückkehr” haben in den letzten Wochen wohl weniger Menschen angelockt, dennoch finden sie auch weiterhin jeden Freitag statt. Diesmal versammelten sich um die 8000 Araber aus dem Gazastreifen am Grenzzaun. Während sich die meisten von ihnen vom Grenzzaun fernhielten, erreichten einige von ihnen den Zaun und warfen Steine auf israelische Soldaten, steckten Autoreifen in Brand und warfen auch einige Sprengsätze, die jedoch nicht die israelische Seite der Grenze erreichten. Andere überschritten für kurze Zeit die Grenze und ergriffen nach Eintreffen der israelischen Soldaten die Flucht zurück in den Gazastreifen.

Bild: Unruhen vom Freitag (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

Die israelischen Sicherheitskräfte gingen mit Mitteln zur Auflösung von Demonstrationen und auch mit scharfen Schüssen unter Befolgung der Richtlinien zur Eröffnung des Feuers gegen die die Grenze verletzenden Unruhestifter vor. Bei den Ausschreitungen kamen diesmal vier Araber ums Leben, eine im Vergleich zu den letzten Wochen hohe Zahl.

Unruhen am Grenzzaun, Freitag (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

Während der Beerdigungen der bei den Unruhen ums Leben gekommenen Araber, veröffentlichte das gemeinsame Hauptquartier der militärischen Arme der Terror-Organisationen gestern Abend eine außergewöhnliche Erklärung, in der mit einer möglichen Reaktion auf den Tod der vier Araber gedroht wurde.

In der Erklärung hieß es: “Als Folge der israelischen Verbrechen gegen gewaltlose Demonstranten des Marsches der Rückkehr, die den Tod von vier Menschen und die Verletzung von Dutzenden zur Folge hatten, hat das gemeinsame Hauptquartier mit intensiven Beratungen begonnen. Wir werden einen klaren Standpunkt in Bezug auf unsere Vorgehensweise haben in Bezug auf die israelische Dummheit und ihre Verbrechen gegen unser Volk.”

Hamas-Führer Ismail Haniye nahm an einer der Beerdigungen teil und sagte, dass sich die Hamas an die Vermittler für die geplante Waffenruhe gewandt habe mit der Bitte , sich mit den aggressiven Schritten Israels zu befassen. Die Märsche der Rückkehr würden fortgesetzt werden, bis sie ihr Ziel erreicht hätten, sagte Haniye.

Weihnachtsmann nimmt an Unruhen teil. Wie in jedem Jahr benutzen Muslime gerne das Kostüm des Weihnachtsmannes, um international für Aufmerksamkeit zu sorgen. Freitag am Grenzzaun (Foto: Abed Rahim Khatib/Flash90)

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Patrick Callahan

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