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Palästinenser sollen für Behandlungskosten von Terroristen aufkommen

Israel zahlt jedes Jahr um die 25 Millionen Shekel (rund 6 Millionen Euro) für die medizinische Versorgung von in Israel inhaftierten Terroristen. Ein neuer Gesetzentwurf in der Knesset soll damit jetzt Schluss machen.

Israel zahlt jedes Jahr um die 25 Millionen Shekel (rund 6 Millionen Euro) für die medizinische Versorgung von in Israel inhaftierten Terroristen. Ein neuer Gesetzentwurf in der Knesset soll damit jetzt Schluss machen.

Dem Entwurf zufolge soll nun die Palästinensische Autonomiebehörde für die Behandlungskosten und Krankenhausaufenthalte ihrer Bürger aufkommen. Dafür will Israel die für die Palästinenser eingetriebenen Steuergelder verwenden.

Die Idee hinter dem Gesetzentwurf ist, dass es nicht logisch sei, das der israelische Steuerzahler für die Gesundheit von Terroristen aufkommen müsse, die die Vernichtung des jüdischen Staates wünschen.

„Jeder, der sich den Feinden Israels anschließt und nach einer Ideologie handelt, die die Zerstörung des Staates Israel zum Ziel hat, sollte selbst für die Kosten seiner medizinischen Behandlung aufkommen, die wegen seiner Tätigkeit erst nötig geworden ist“, heißt es in einer Erklärung zu dem Gesetzentwurf.

(Foto: Nati Shohat/Flash90)

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Patrick Callahan

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