Der US-Sondergesandte für den Nahen Osten Jason Greenblatt schrieb am Montag in einem Leitartikel in der Tageszeitung Israel Hayom, der US-Präsident Trump „möchte, dieses Jahr sei ein Jahr des Friedens“. IIsrael Hayom ist Israels meistgelesene Zeitung. Sie wird täglich gratis verteilt.
In seinem Leitartikel im schrieb Greenblatt, er habe „während der letzten 19 Monate, auf der Suche nach einem schwer fassbaren und weit entfernten Frieden zwischen Israelis und Palästinensern, viele Erfahrungen mit Menschen in der Gegend gemacht. Israelis und Palästinenser, junge und alte, säkulare und religiöse, Muslime, Christen und Juden sind sich nicht sicher über die Chance des Friedens, und ihre Zweifel sind definitiv legitim.“
„Trotz der offensichtlichen Herausforderungen haben mich die Bewohner der Region und ihr Engagement für den Frieden oft inspiriert. Oft kommen Leute auf mich zu und bitten mich, US-Präsident Donald Trump dafür zu danken, die Hoffnung in die Region zurückgebracht und das Thema zu einem Teil der täglichen Diskussionen gemacht zu haben. Die Menschen verstehen, dass dies eine ungewöhnliche Herausforderung ist, die mit sich entwickelnden Komplikationen gefüllt ist, aber sie unterstützen die wichtige Ursache.“
Gegen Ende seines Artikels schrieb Greenblatt, er werde im Laufe der kommenden Feiertage sowohl für jene Israelis beten, welche von der Hamas gefangen gehalten werden, als auch für jene Israelis und Araber, welche unter den Aktionen der Hamas zu leiden haben. Er verlieh zudem seiner Hoffnung Ausdruck, dass sich alle seinen Gebeten anschließen werden.
„Möge der Herr uns segnen mit einem Jahr voller Zufriedenheit, Gesundheit, Bedeutung, Glück und Ruhe. Möge der Herr ein Zelt des Friedens spannen über die USA, ihre Allierten und ihre Freunde.“
Archivbild: Jason Greenblatt während eines Besuchs in der Jerusalemer Altstadt, Ende Augist 2017 (Foto: US-Botschaft in Israel/Creative Commons)




