Die einzigen Bilder von Demonstrationen von Iranern bezüglich des israel-palästienensischen Konfliktes, die vom Iran zur Veröffentlichung freigegeben wurden, waren über Jahre hinweg Bilder von Demonstrationen, bei denen Israel verflucht wurde.
Aber genauso lange hat die ältere Generation von Israelis immer wieder daran erinnert, dass das iranische Volk früher, vor der revolution von 1979, ihr engster Verbündeter in der Region gewesen war.
Mit anderen Worten, diese antiisraelischen Demonstrationen in Teheran spiegelten mehr die Agenda der Ayatollahs als die echten Gefühle der meisten Iraner wider.
Am Montag gingen die Iraner erneut auf die Straßen von Teheran, um gegen ihr repressives Regime zu protestieren. Dabei ging es vornehmlich um innenpolitischen Themen. Aber dann wurde bei der Demonstration auch wieder der israelisch-palästinensische Konflikt erwähnt. Und jetzt raten Sie mal, was dort gerufen wurde? „Tod für Palästina“ war der Ruf, der jetzt den Ruf „Tod an Israel“ ersetzte, den die Ajatollahs so lange erzwungen hatten, zu singen.
Auslöser der Proteste, die an mehreren Orten zu gewalttätigen Ausschreitungen führten, waren die immer mehr zusammenbrechnde iranische Wirtschaft, das Ergebnis eines trotzigen Atomprogramms und der rücksichtslosen iranischen Unterstützung regionaler Terrororganisationen.
Zu den wichtigsten Nutznießern der iranischen Schirmherrschaft gehören die libanesische Hisbollah Miliz und die palästinensische Terrorgruppe Hamas, die beide Zerstörung Israels zum Ziel haben.
Die Iraner haben genug von ihrem Regime, das sie in Konflikte verwickelt hat, auf Kosten des wirtschaftlichen Wohlstands der Nation. Daran haben die Iraner kein Interesse.
In den sozialen Netzwerken gepostete Videos zeigen Demonstranten mit Rufen wie „Tod für Palästina“, „Nein zu Gaza, nein zum Libanon“ und „Lasst Syrien sein und denkt an uns“.
Viele israelische Politiker, darunter Ministerpräsident Benjamin Netanjahu, sind nach wie vor davon überzeugt, dass der Iran, wenn das Regime der Ayatollahs fallen würde, wieder ein enger und starker Verbündeter des jüdischen Staates sein würde, wie es vor der Islamischen Revolution 1979 war.




