(Foto: Kobi Gideon/FLASH90)
Ohne Frage wäre eine Welt ohne Zäune und Mauern schöner. Wie oft haben die europäischen Regierungen dies Israel in den letzten 15 Jahren vorgehalten. Wie oft wurde Israel für die so genannte Sperranlage, die mit 800 Kilometern Gesamtlänge um die Palästinensergebiete herumführt, kritisiert. Und wegen seines 260 Kilometer langen Zauns entlang der ägyptischen Grenze. Im Süden errichtete Israel wegen der Migrantenwelle aus afrikanischen Ländern den Grenzzaun, nach Osten hin waren die palästinensischen Selbstmordanschläge der Anlass.
Inzwischen ist es Europa selbst, das unüberwindliche Grenzzäune errichtet, um damit die moslemische Flüchtlingswelle einzudämmen. Ein Kontinent schottet sich ab, und zwar aus ähnlichen Gründen wie Israel. Zum einen wegen zu vieler Migranten und zum anderen wegen Terrorgefahr.
„Heute gibt es weltweit um 65 Grenzmauern und -zäune“, weiß der amerikanische Professor Reece Jones von der Universität Hawaii in Honolulu. Sperranlagen wie um die spanischen Exklaven Ceuta und Melilla in Marokko, zwischen Griechenland und der Türkei, an der bulgarisch-türkischen Grenze, in Ungarn, an der slowenisch-kroatischen Grenze, in Österreich oder in Calais, werden es der Europäischen Union schwer machen, die 2000-Kilometer-Mauer, die US-Präsident Trump an der mexikanischen Grenze plant, zu verurteilen. Sperranlagen bedeuten immer für die einen Hoffnung und für den anderen Verzweiflung.
Die islamische Flüchtlingskrise hat den Trend zu neuen Mauern und Zäunen weltweit verschärft. Die USA wie auch Europa erleben einen Rechtsruck. Und das führt automatisch zur Abriegelung, denn die Einheimischen befürchten, dass ihre Kultur von Migranten negativ beeinflusst wird. Kein anderes Land hat mehr Grenzzäune errichtet als Ungarn…
Den vollständigen Artikel finden Sie in der aktuellen Mai-Ausgabe von Israel Heute!




