Ministerpräsident Netanjahu sprach gestern Abend telefonisch mit seinem belgischen Amtskollegen Charles Michel und drückte sein Mitgefühl für die Betroffenen der Anschläge in Brüssel aus. Zudem bot er die Hilfe Israels an und Zusammenarbeit im Kampf gegen den Terror. Die beiden wollen sich in Kürze zu einem Gespräch treffen.
Zvika Cohen, der vor einem Monat von einem Terroristen durch eine Axt-Attacke im Einkaufszentrum von Maale Adumim lebensgefährlich verletzt worden ist, erholt sich langsam. Er ist weiter im Jerusalemer Hadassah-Medizin-Zentrum in Ein Karem in Behandlung und sein Zustand sei moderat, jedoch stabil. Auch sei er bei Bewußtsein, hieß es.
Zum gestrigen Zeitpunkt der Attentate am Flughafen in Brüssel waren dort auch einige Juden und Israelis anwesend. Ein Israeli wurde leicht durch einen Splitter am Bein verletzt. Er befand sich auf dem Weg von den USA nach Israel und war gerade in der Synagoge, zusammen mit anderen jüdischen Betern. Ein anderer Israeli hatte schon den Check-In mit seiner Familie durchlaufen und war noch etwas einkaufen gegangen, als die Explosionen den Terminal erschütterten. Sie kamen nicht zu Schaden.




