Marwan Issa, ein ranghoher Hamasfunktionär, hat einem Bericht des Israel Radios zufolge am Montag erklärt, seine Organisation habe derzeit zwar kein Interesse an einem Krieg mit Israel, arbeite allerdings darauf hin, sein Raketenarsenal zu verdoppeln, um auf die nächste Auseinandersetzung vorbereitet zu sein.
Im sogenannten Westjordanland wird seit einigen Tagen der totale Boykott israelischer Produkte umgesetzt. 80 Prozent der palästinensischen Geschäfte, die sich in Gebieten der palästinensischen Autonomiebehörde befinden, haben im Zuge der Aktion bereits den Verkauf israelischer Marken freiwillig eingestellt oder einstellen müssen.
Nach der „Operation Schutzschild“ im letzten Sommer wurden jetzt 300 Soldaten als kriegsversehrt anerkannt. Neun von ihnen haben eine Behinderung von 100 Prozent. Insgesamt hatten 503 Soldaten einen Antrag beim Verteidigungsministerium eingereicht.
Der republikanische Senator Marco Rubio hat US-Präsident Obama vorgeworfen, Israel nicht ausreichend zu unterstützen: Für ein Atomwaffenabkommen mit dem Iran behandle Obama den Ayatollah mit mehr Respekt als den Premierminister Israels.
In Jerusalem ist am Morgen wieder eine Straßenbahn mit Steinen beworfen worden. Palästinenser beschädigten die Bahn, als sie gerade die Haltestelle des Ostjerusalemer Viertels Shuafat passierte. Erst gestern war ein 15-Jähriger Steinewerfer in Gewahrsam genommen worden.




