Israel

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Überfälle von Juden dürfen nicht passieren

In der letzten Woche wurden wieder zwei Preisschild-Anschläge in Israel gemeldet. Am Mittwoch wurde im arabischen Dorf Dschaba im Raum von Bethlehem eine Moschee angezündet und mit Parolen wie „Rache“ und „Wir wollen die Erlösung Zions“ an den Wänden beschmiert. Gemäß palästinensischen Quellen wurde die Mosche über Nacht in Brand gesetzt und bei Morgendämmerung ist es den Moslems gelungen, das Feuer zu löschen.

In der letzten Woche wurden wieder zwei Preisschild-Anschläge in Israel gemeldet. Am Mittwoch wurde im arabischen Dorf Dschaba im Raum von Bethlehem eine Moschee angezündet und mit Parolen wie „Rache“ und „Wir wollen die Erlösung Zions“ an den Wänden beschmiert. Gemäß palästinensischen Quellen wurde die Mosche über Nacht in Brand gesetzt und bei Morgendämmerung ist es den Moslems gelungen, das Feuer zu löschen. Daraufhin wurde die israelische Polizei bestellt, die mit Fahndungen begonnen hat. Im israelischen Rundfunk haben Palästinenser aus dem Dorf jüdische Siedler dafür verantwortlich gemacht. Verdächtigt wird eine Randgruppe, die solche Preisschild-Anschläge gegen Nichtjuden ausführt. Jüdische Siedler besuchten am nächsten Tag die Moschee und teilten ihren moslemischen Nachbarn mit, dass dies nichts mit dem Judentum zu tun hat. (Siehe Bild) Sie schämten sich, dass so etwas aus dem jüdischen Volk kommt.

Eine Nacht später brach im griechisch-orthodoxen Seminar auf dem Zionsberg ebenso ein Feuer aus und Wände wurden mit Parolen gegen Christen beschmiert. „So etwas darf nicht in Jerusalem passieren“, sagte Jerusalems Bürgermeister Nir Barkat. „Dies müssen wir sofort entwurzeln und die Verantwortlichen vor Gericht bringen.“

Die israelische Gesellschaft ist grundsätzlich gegen solche Preisschild-Aktionen. Einmal äußern sich Israels Politiker klar und deutlich gegen dieses Verhalten und zweitens ist dies in vielen Talkbacks und Kommentaren auf den Internetseiten zu lesen. Die große Mehrheit duldet solch ein Verhalten gegenüber Christen und Moslems nicht. In der ersten Februarwoche wurde Benjamin Richter zu einer dreijährigen Haft verurteilt und zwei seiner anderen Kollegen zu zweijährigen Gefängnisstrafe für ältere Preisschild-Anschläge. Die Mehrheit im Volk versteht, dass dies nicht passieren darf und wenn dies doch passiert, so müssen die Verantwortlichen vor Gericht gebracht werden. Darüber hinaus wurde nur eine Woche vorher ein Bericht veröffentlicht, demnach im letzten Jahr die Preisschild-Anschläge auf Nichtjuden um 45% gesunken sind. Wenn im Jahr 2013 92 Preisschild-Anschläge gezählt wurden, so waren es 2014 51.

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Patrick Callahan

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