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MitgliederEine Armee schützt die Grenzen. Doch wer schützt Israels Seele?

Eine starke Armee allein sichert nicht die Zukunft eines Volkes. Warum gemeinsame Geschichte, jüdische Identität und innerer Zusammenhalt für Israel ebenso wichtig sind wie militärische Stärke.

Eine gemeinsame Identität verbindet: Menschen halten am Vorabend des Jerusalem-Tages eine riesige israelische Flagge vor der Klagemauer in Jerusalem, 14. Mai 2026. Foto: Yonatan Sindel/Flash90

Die Unruhen in Frankreich sind ein Warnsignal. Denn eine Nation braucht mehr als eine funktionierende Wirtschaft, eine starke Armee und demokratische Institutionen. Sie braucht eine gemeinsame Identität. Für Israel, den einzigen jüdischen Staat der Welt, ist diese Frage von existenzieller Bedeutung. Brennende Straßen in Frankreich, gewaltsame Demonstrationen, palästinensische Fahnen und Berichte über eine verwüstete Synagoge in Paris. Aber Moment: Hat Präsident Emmanuel Macron nicht behauptet, in Judäa und Samaria gebe es keine Hamas-Terroristen? Dann gibt es sie in Frankreich vermutlich auch nicht! Was sich dort auf den Straßen abspielte, sah jedenfalls nach weit mehr als einem gewöhnlichen Schülerprotest aus, eher nach einer Intifada. Auch ohne verlässliche Zahlen frage ich mich, wie viele der beteiligten Jugendlichen aus arabischen und muslimischen Migrantenfamilien stammen. Wahrscheinlich die Mehrheit.

Israelische Besucher erzählen, wie sie vor Feuer und Tränengas fliehen mussten. Doch hinter den Bildern der Unruhen steht eine weit größere Frage: Was geschieht mit einem Land, wenn seine Menschen nicht mehr wissen, was sie miteinander verbindet? Wenn die gemeinsame Identität zerbricht,...

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Patrick Callahan

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