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MitgliederDas Phänomen israelischer Spione für den Iran

Der Iran versucht, innerhalb Israels das zu tun, was Israel seit langem innerhalb des Irans bewerkstelligt: Schwachstellen aufspüren, Informanten rekrutieren und Risse in der Gesellschaft des Feindes in Geheimdienstressourcen verwandeln.

Nicht jeder Unbesonnene ist ein Verräter. Nicht jeder Verdacht erhärtet sich im Prozess. Foto: Adobe Stock

Leider ist es dem Iran gelungen, israelische Bürger für seine Zwecke zu rekrutieren. Im Jahr 2025 wurden 25 Israelis diesbezüglich vor Gericht gestellt. Medien sprechen von einem Anstieg um 400 Prozent der Fälle, und diese ziehen sich durch alle Schichten der Gesellschaft, sowohl Juden als auch Nicht-Juden.

Warum sollte irgendein Israeli dem Iran helfen? Das ist eine unangenehme Frage. Sie ist aber mittlerweile unvermeidlich.

SPIONAGEFÄLLE

Berichten zufolge haben sich kürzlich israelische Behörden an Rabbiner und ultraorthodoxe Meinungsführer gewandt, um Mitglieder der haredischen Gemeinschaft davor zu warnen, mit dem iranischen Geheimdienst zusammenzuarbeiten. Laut Berichten, die sich auf israelische Beamte berufen, befinden sich mehrere Haredim unter den Dutzenden Israelis, die in jüngsten Spionagefällen mit Bezug zum Iran angeklagt worden sind.

Diese Tatsache ist beunruhigend. Aber sie sollte nicht missverstanden werden.

Hier geht es nicht um Illoyalität seitens der Haredim oder irgendeines anderen Teils der israelischen Gesellschaft. Es geht darum, dass der iranische Geheimdienst jede Schwachstelle in Israel auslotet, die er finden kann: Soldaten mit...

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Patrick Callahan

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