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Umfrage: Netanjahu profitiert von Hisbollah-Angriff

Die Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu ist im Umfrage-Hoch: Erstmal seit dem Zusammenschluss der Mitte-Links-Oppositionsparteien zum „Zionistischen Lager“ ist der rechtskonservative Likud wieder stärkste Partei. Die jüngste repräsentative Wählerbefragung der Jerusalem Post sieht den Likud bei 25 Sitzen. Die zionistische Union von Isaac Herzog und Zipi Livni kommt auf 24 Mandate. Üblicherweise wird die stärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Aufschwung des Likud wird auf die Zwischenfälle in Nordisrael zurückgeführt.

Die Likud-Partei von Regierungschef Benjamin Netanjahu ist im Umfrage-Hoch: Erstmal seit dem Zusammenschluss der Mitte-Links-Oppositionsparteien zum „Zionistischen Lager“ ist der rechtskonservative Likud wieder stärkste Partei. Die jüngste repräsentative Wählerbefragung der Jerusalem Post sieht den Likud bei 25 Sitzen. Die zionistische Union von Isaac Herzog und Zipi Livni kommt auf 24 Mandate. Üblicherweise wird die stärkste Partei mit der Regierungsbildung beauftragt. Der Aufschwung des Likud wird auf die Zwischenfälle in Nordisrael zurückgeführt.

Laut Umfrage käme die nationalreligiöse Partei „Haus Israel“ auf 14, die Vereinigte Arabische Liste auf 12, die Ultraorthodoxen auf 15 Abgeordnete. Die übrigen Sitze gingen an Kleinparteien. Größter Verlierer wäre Außenminister Avigdor Libermans „Haus Israel“ mit nur noch fünf Mandaten. Die 120 Abgeordneten der Knesset werden am 17. März gewählt.

Vor zwei Wochen hatten Herzog/Livni noch drei Sitze Vorsprung, in der Vorwoche waren es noch zwei. Die Umfrage ergab zudem, dass Netanjahus Beliebtheit als Regierungschef in Krisenzeiten deutlich steigt. Vor zwei Wochen wollten noch 58 Prozent der Befragten einen neuen Premierminister, in der Vorwoche waren es noch 55 Prozent, mittlerweile sind es nur noch 52 Prozent.

Die Umfrage fand statt, bevor bekannt wurde, dass der populäre, aber umstrittene rechtsorientierte frühere Minister Benny Begin (Sohn des legendären Regierungschefs Menachem Begin) für den Likud kandidieren wird.

Die Wähler wurden auch zur Einschätzung der Lage in Nordisrael befragt, wo durch einen Hisbollah-Angriff am Mittwoch zwei israelische Soldaten getötet wurden. 85 Prozent der Befragten erklärten, sie vertrauten der Armee, die für Sicherheit sorgen werde. 59 Prozent sprachen Verteidigungsminister Moshe „Bogie“ Ya’alon, einem früheren Generalstabschef der Armee, ihr Vertrauen aus. Er gilt als beliebtester Likud-Politiker.

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Patrick Callahan

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