Überreste der Raumfähre „Columbia“ in Israel

Anläßlich der „Ilan Ramon International Space Conference“ die gestern eröffnet wurde, kamen Überreste der vor genau dreizehn Jahren am 1. Februar 2003 bei der Rückkehr in die Erdatmosphäre explodierten Space Shuttle Raumfähre „Columbia“ nach Israel. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, lieh diese für die Dauer der Konferenz auf Bitten der Witwe des ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon, Rona, aus.

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Anläßlich der „Ilan Ramon International Space Conference“ die gestern eröffnet wurde, kamen Überreste der vor genau dreizehn Jahren am 1. Februar 2003 bei der Rückkehr in die Erdatmosphäre explodierten Space Shuttle Raumfähre „Columbia“ nach Israel. Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA, lieh diese für die Dauer der Konferenz auf Bitten der Witwe des ersten israelischen Astronauten Ilan Ramon, Rona, aus. Unter anderem sollen die Teile des damals mit an Bord gewesenen israelischen Forschungsprojektes „Meidex“ für immer einen Ehrenplatz in Israel erhalten. Bei der Eröffnung der Ausstellung waren Rona Ramon die Vorsitzende der Ilan Ramon Stiftung, der Minister für Wissenschaft und Technologie, Ofir Akunis, und der US-Botschafter, Daniel Shapiro, mit dabei.

„Für mich ist dies das Schließen eines Kreises, genauso auch für die Personen die auf dem Gebiet der Wissenschaft und Weltraumerforschung in Israel arbeiten. Ich bin sehr erfreut, dass der Vorsitzende der NASA sich an meine Bitte erinnerte und uns diese Teile zur Verfügung gestellt hat. Wir hoffen dass sich die junge Generation von der Geschichte Ilans und der Raumfähre Columbia inspirieren lässt und dass dies beiträgt eine Liebe für die Forschung, die Wissenschaft, Technologie und auch die Weltraumerforschung zu entwickeln“, so Rona.

Im Mai 2015 sprach Rona mit dem Vorsitzenden der NASA, Charles Bolden, und dieser versprach ihr dass diese Stücke Israel für den Verlauf der Konferenz geliehen werden würden. Diese Konferenz wird von der Israelischen Raumfahrtbehöre, dem Ministerium für Wissenschaft und Technologie und dem Fischer-Institut gesponsert und sie fand im Haus der Luftwaffe in Herzliya statt. Zu dieser Konferenz reisten auch einige NASA Astronauten aus den USA an (Shannon Walker, Joseph Acaba, Garrett Reisman), Soyeon Yi aus Südkorea und auch die Astronautin der ESA, Samantha Cristoferettian, um an den verschiedenen Events landesweit teilzunehmen.

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