Steine, Sprengsätze, Raketen und eine Sprengstoff-Drohne am Wochenende

Eine Operation gegen die Terror-Organisationen im Gazastreifen scheint nur noch eine Frage der Zeit zu sein.

Arabische "Demonstranten" im Gazastreifen
Hassan Jedi/Flash90

Alles andere als ruhig war das vergangene Wochenende. Neben einer Messerattacke gab es 6000 randalierende „Demonstranten“ am Grenzzaun zum Gazastreifen, die Steine und Sprengsätze auf israelische Sicherheitskräfte warfen, ebenso schossen sie fünf Raketen auf Sderot, und einen Sprengsatz – mittels einer Drohne der Hamas – auf ein israelisches Militärfahrzeug.

Am Freitag fand am Grenzzaun zum Gazastreifen – wie erwartet – der traditionelle sogenannte „Marsch der Rückkehr“ statt. Diesmal versammelten 6000 angebliche „Demonstranten“ und „demonstrierten“ diesmal besonders gewalttätig. Sie warfen neben Steinen eine besonders große Anzahl vom Granaten, Sprengsätzen und Molotow-Cocktails auf die israelischen Sicherheitskräfte, die auf der anderen Seite des Zaunes positioniert waren, um ein Eindringen der Randalierer nach Israel zu verhindern. Zwei Arabern gelang es, den Zaun zu durchdringen, sie wurden jedoch kurz danach von israelischen Soldaten festgenommen.

Bei den Unruhen am Grenzzaun wurden arabischen Angaben zufolge zwei Araber getötet, darunter ein 17-jähriger Jugendlicher. Die Hamas drohte daraufhin mit einer Reaktion, die dann am Freitagabend auch kam. Insgesamt fünf Raketen wurden am späten Abend auf die israelische Stadt Sderot geschossen. Eine der Raketen explodierte auf einem offenen Feld in der Nähe der Stadt und löste ein Feuer aus. Zwei Frauen erlitten einen Schock. Weitere Schäden wurden nicht gemeldet.

Video:  Rakete explodiert in Sderot.

Als Reaktion auf den Raketenangriff griffen Panzer und Flugkörper der israelischen Armee Ziele der Hamas im nördlichen Gazastreifen an.

Gestern Mittag wurde ein israelisches Militärfahrzeug mit einem Sprengsatz angegriffen, der von einer Drohne der Hamas abgeworfen wurde. Das Fahrzeug wurde beschädigt, verletzt wurde auf israelischer Seite jedoch niemand. Ein israelischer Armeesprecher erklärte, dass Flugkörper der israelischen Armee daraufhin die Terroristen, die die Drohne gestartet hatten, angegriffen hätten. Die Drohne selbst sei allerdings unbeschadet in den Gazastreifen zurückgekehrt.

Die Situation im Süden scheint sich weiter aufzuheizen. Auf israelischer Seite wurde gesagt, dass eine Operation gegen die Hamas im Gazastreifen nur eine Frage der Zeit sei. So sagte Außenminister Israel Katz in einem Interview mit dem öffentlichen Radiosender Reshet Bet, dass man sehr nah an einer Operation gegen die Terror-Organisationen in Gaza sei. Der Zeitpunkt und die Bedingungen für diese Operation werde nur von Israel festgelegt werden. In dieser Operation sei klar, dass die Terror-Führer in Gaza eliminiert würden, sagte Katz.

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