Radikalen Linken soll Zugang zu Schulen verboten werden

„Breaking the Silence“ hat jahrelang die Behauptung verbreitet, wie brutal und aggressiv sich die israelischen Soldaten gegenüber der palästinensischen Bevölkerung verhalten. Jedoch wurde die Gruppe angeklagt, zur Übertreibung zu neigen und auch Geschichten zu fabrizieren.

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Bild: Yonatan Sindel/Flash90

Einer radikalen linken Nichtregierungsorganisation deren Ziel es ist, die israelische Armee zu verunglimpfen, könnte bald der Zutritt zu israelischen Schulen verboten werden.

Am Mittwoch nahm die Knesset die erste Lesung des Gesetzvorschlags an, dass verhindern soll, dass die Organisation „Breaking the Silence“ in öffentlichen Schulen Events abhalten dürfen. Dies verlief jedoch nicht so glatt. Nach einer hitzigen Debatte stimmten nur 51 von 120 Angeordneten der Knesset dafür und nur 17 stimmten dagegen.

Mitglieder der extrem linken Meretz-Partei versuchten die Prozedur zu stören und mussten gewaltsam aus dem Sitzungssaal geführt werden.

„Breaking the Silence“ hat jahrelang die Behauptung verbreitet, wie brutal und aggressiv sich die israelischen Soldaten gegenüber der palästinensischen Bevölkerung verhalten. Jedoch wurde die Gruppe angeklagt, zur Übertreibung zu neigen und auch Geschichten zu fabrizieren. Und sie weigerte sich auch die Identität der angeblich missmutigen Soldaten die diese Geschichten erzählt haben sollen, preiszugeben, was diese Organisation nur noch mehr verdächtig machte. Bildungsminister Naftali Bennett (Bild) sagte dass das einzige wahre Ziel der Gruppe sei, die israelische Gesellschaft gegen die Verteidigungsarmee aufzuwiegeln.

Während der Debatte über dieses neue Gesetz sagte Bennett: „Breaking the Silence“ zielt mit ihrem Hass auf Israel darauf hin, nicht nur die Welt gegen uns anzuheizen sondern auch unsere eigenen Kinder und Jugendlichen. Sie möchten Schulen besuchen und die Schüler mit ihren hässlichen Lügen vergiften. Wer auch immer unsere Jugend vergiften will und der Armee schaden will, verwirkt sein Recht sich mit den israelischen Schülern treffen zu dürfen.“

Bennett betonte dass er und die anderen Unterstützer des Gesetzvorschlages nicht versuchten irgendwas zum Schweigen zu bringen. Es ist weitgehend bekannt dass die Armee ihr eigener strengster Kritiker ist und jede legale Beschwerde über Missbrauch/Missverhalten werden mit allen Mitteln untersucht und wenn nötig auch bestraft.

Der Sinn des Gesetzvorschlags ist es eine grössere Einheit unter dem Volk zu erreichen. „Dies ist ein Gesetz das wahre Bildung, Werte, Zionismus und die wichtigen Beiträge zur Armee unterstützt. Die israelischen Schulen werden die Schüler dazu ausbilden zusammenzuarbeiten und sich gegenseitig nicht zu schaden, die schwere Arbeit der Soldaten für uns zu würdigen und nicht gegen sie zu hetzen“, sagte Bennett.

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