In der Nähe der arabischen Stadt Rame in Galiläa sind zwei Olivenbäume, deren Geschichte schätzungsweise mehr als 2000 Jahre zurückgeht, von ihrem ursprünglichen Ort um wenige Dutzend Meter verlegt worden, um Platz für die Verbreiterung einer Schnellstraße zu schaffen. Da die Bäume aus der Zeit stammen, in der Jesus in der Gegend von Galiläa gewirkt hat, beteiligten sich nicht nur die Grundbesitzer an der aufwändigen Aktion, sondern auch Kirchenmitglieder von Rame sowie der Vatikan.
Die Bäume gehören zu Hunderten alten Bäumen in der Umgebung, die von den lokalen Bewohnern als „römische“ Bäume bezeichnet werden. Sie stammen aus der Zeit, als die Römer das Land besetzt hatten, als der Zweite Tempel noch stand und Jesus im Land lebte und wirkte.

Die umfangreiche Aktion der Verlegung der Bäume wurde von Netivey Israel ausgeführt, die für den Ausbau der Schnellstraße 85 verantwortlich ist. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 400.000 Schekel, das sind umgerechnet ca. 100.000 Euro.




