Olivenbäume aus der Zeit Jesu versetzt

Die Bäume, die während der römischen Herrschaft gepflanzt worden waren, wurden etliche Meter von dem Ort entfernt, an dem sie zur Zeit Jesu standen.

von Israel Heute Redaktion |
Im Rahmen des Projekts wurden nicht weniger als 4.000 Bäume verlegt, darunter etwa 3.300 Olivenbäume. Foto: Netivey Israel

In der Nähe der arabischen Stadt Rame in Galiläa sind zwei Olivenbäume, deren Geschichte schätzungsweise mehr als 2000 Jahre zurückgeht, von ihrem ursprünglichen Ort um wenige Dutzend Meter verlegt worden, um Platz für die Verbreiterung einer Schnellstraße zu schaffen. Da die Bäume aus der Zeit stammen, in der Jesus in der Gegend von Galiläa gewirkt hat, beteiligten sich nicht nur die Grundbesitzer an der aufwändigen Aktion, sondern auch Kirchenmitglieder von Rame sowie der Vatikan.

Die Bäume gehören zu Hunderten alten Bäumen in der Umgebung, die von den lokalen Bewohnern als „römische“ Bäume bezeichnet werden. Sie stammen aus der Zeit, als die Römer das Land besetzt hatten, als der Zweite Tempel noch stand und Jesus im Land lebte und wirkte.

Wegen der historischen und religiösen Bedeutung der Bäume hielt man während der Aktion religiöse Zeremonien ab, die von Priester George Hanna, dem Oberhaupt der griechisch-orthodoxen Gemeinde von Rame, und dem örtlichen Pastor Ektam Yazin durchgeführt wurden.

Die umfangreiche Aktion der Verlegung der Bäume wurde von Netivey Israel ausgeführt, die für den Ausbau der Schnellstraße 85 verantwortlich ist. Die Kosten belaufen sich auf ungefähr 400.000 Schekel, das sind umgerechnet ca. 100.000 Euro.

 

Israel Today Newsletter

Daily news

FREE to your inbox

Israel Heute Newsletter

Tägliche Nachrichten

KOSTENLOS in Ihrer Inbox