MitgliederLieben nur „Verrückte“ Israel?

Trump machte das Unmögliche möglich und versetzte Berge. Für die amerikanischen Christen ginge Amerika ohne Trump verloren.

von Aviel Schneider |
Foto: Miriam Alster/Flash90

Der amerikanische Präsident Donald Trump hat Israel in den letzten vier Jahren ziemlich verwöhnt, das muss man schon zugeben. Mehr als alle seine Vorgänger machte er das Unmögliche möglich und versetzte Berge. Unter seiner Leitung hat Washington die Botschaft nach Jerusalem versetzt und Jerusalem als die Hauptstadt Israels anerkannt. Und es ist deshalb nicht wie von den Palästinensern angedroht ein dritter Weltkrieg ausgebrochen. Nicht nur das, drei arabische Länder haben mit Israel Frieden geschlossen. Niemand hat sich bisher getraut, diesen Weg einzuschlagen – aus menschlicher Sicht muss man dazu schon ziemlich verrückt sein. Und genau das werfen seine Gegner Trump vor.

Mit dem Wahlergebnis zugunsten Bidens ist aus ihrer Sicht jedoch eine politische Erlösung eingetreten. Trump wird das Weiße Haus verlassen müssen. Umso mehr fechten seine Wähler und die evangelikalen Christen seine Wahlniederlage an. Sie verdrängen und verleugnen seinen Fall. Ärger und Trauer herrscht im evangelikalen Umfeld. Sie können Trumps Sturz nicht verkraften, denn sie waren sich sicher, dass er im Namen Gottes wiedergewählt werden muss, denn immerhin hat...

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